Warnweste und schweres Gepäck besser verstaut

Die CosmosDirekt Versicherung weist darauf hin, dass schwere Taschen und Koffer in den Kofferraum gehören. Das Gepäck sollte so platziert werden, dass eine volle Sicht garantiert ist. Durch das sichere Verstauen können Schäden und hohe Kosten vermieden werden.

Schwere Koffer und Taschen gehören in den Kofferraum (Foto: michaelblann_photodisc_thinkstock/CosmosDirect)

Schwere Koffer und Taschen gehören in den Kofferraum (Foto: michaelblann_photodisc_thinkstock/CosmosDirekt)

Gerade in der Winterzeit brechen viele Snowboard- und Skifreunde mit voll beladenen Fahrzeugen in Richtung Skipiste auf. CosmosDirekt möchte Tipps geben, wie die Urlauber mit ihrem Gepäck unverletzt ans Ziel kommen.

Der Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt Frank Bärnhof erklärt, dass man seine Fahrweise entsprechend anpassen müsse, wenn man mit einem voll beladenen Fahrzeug auf die Reise geht. „Schließlich werden die Fahreigenschaften des Fahrzeugs zum Teil stark durch das zusätzliche Gewicht verändert. Vor allem beim Bremsen oder Beschleunigen und in Kurven auf der Autobahn ist allerhöchste Aufmerksamkeit gefragt.“

Wer sein Fahrzeug richtig belade, genieße auch mehr Sicherheit. „Deshalb sollte schweres Gepäck immer im Kofferraum verstaut werden, nach Möglichkeit unmittelbar hinter der Sitzbank, damit der tiefe Schwerpunkt des Autos nicht verändert wird. Trotz aller Gepäckstücke und Koffer sollte der Fahrer die volle Sicht auf den Verkehr hinter und vor sich haben. Durch ein Trenngitter zwischen Innen- und Kofferraum kann vermieden werden, dass bei einer Vollbremsung Gepäckstücke nach vorne fliegen oder fallen. Warnweste, Warndreieck und Verbandskasten sollten so platziert sein, dass man sie bei Bedarf gut erreichen kann.“

Sperriges Gepäck wie Winterkleidung, Snowboards oder Skier können in einer Dachbox bestens verstaut werden. Wichtig ist, dass das Gepäck in der Box richtig befestigt wird, auch das zulässige Höchstgewicht muss eingehalten werden. Der Fahrer muss anschließend den Reifendruck des Kfz an das Zusatzgewicht anpassen, ferner überprüfen, ob die Dachreling fixiert ist.

Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Dachbox in vollem Tempo vom Fahrzeug fällt, birgt das für die Insassen, andere Verkehrsteilnehmer und auch das eigene Fahrzeug große Gefahren. Verläuft der Unfall trotzdem verletzungsfrei und ist nur ein Blechschaden am Fahrzeug zu verkraften, wird dennoch die Vorfreude auf die Ferien getrübt, da der Schaden erst einmal protokolliert werden muss.

Herkömmlicherweise tritt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers bei Sach- oder Personenschäden ein, falls ein anderer Verkehrsteilnehmer verletzt worden ist. Bei Beulen und Kratzern am eigenen Fahrzeugen ist die Vollkaskoversicherung des Fahrers nicht verpflichtet den Schaden zu begleichen, da die Unfallursache nicht auf Fremdeinwirkung beruht.

 

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