SPD-Fraktion in Gelsenkirchen will Warnwesten für Kinder im Straßenverkehr

Margret Schneegans (SPD) möchte Aufklärung

Margret Schneegans (SPD) möchte Aufklärung (Foto: SPD Gelsenkirchen)

Dass viele Grundschüler auf dem Weg in ihre Lernanstalt keine Warnwesten anziehen, hat jetzt die Gelsenkirchener Polizei festgestellt. Schon seit Jahren werden Warnwesten kostenlos zur Verfügung gestellt.

Warum dennoch so wenige Grundschulkinder davon Gebrauch machen, möchte die Ratsfraktion der Gelsenkirchener SPD in der nächsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses eruieren, meldet das Onlineportal Lokalkompass.de

Ferner möchte die Fraktion in Erfahrung bringen, warum die Zahl der verletzten Kinder im Straßenverkehr im Vergleich zu den letzten Jahren in Gelsenkirchen nach oben geschnellt ist. Die Ausschussvorsitzende Margret Schneegans kann aus dem aktuellen Verkehrslagebild der Polizei nicht genau erkennen, woran das liegt.

„Wir wissen zwar, dass ein Anstieg der Verletzungen bei Kindern, die selbstständig im Straßenverkehr zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs gewesen sind, zu verzeichnen war“, so Schneegans. „Auch wissen wir, dass die negativen Auswirkungen der Verletzungen geringer geworden sind, weil Kinder als Mitfahrer in Autos besser geschützt werden. Allerdings würden wir auch gerne mal darüber reden, was wir zu Prophylaxe noch besser machen können.“

Vor allem möchte die Ausschussvorsitzende darüber diskutieren, warum die Gelsenkirchener Polizei bei den Grundschulen in Gelsenkirchen wohl auf kein großes des Interesse stoße, wenn es um gemeinsame Verkehrserziehung von Schulen und Polizei geht und warum von den Warnwesten, die jahrjährlich kostenlos ausgegeben würden, kein Gebrauch gemacht werde.

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