Polizeimotivation für Radfahrer zum Tragen von Warnwesten

Die „Mindener Rundschau“ berichtete jetzt darüber, dass die Polizei Radfahrer zum Tragen von Warnwesten motiviert hat.

Die Polizei motiviert Radfahrer zum Tragen von Warnwesten (Foto: Tim Reckmann  / pixelio.de)

Die Polizei motiviert Radfahrer zum Tragen von Warnwesten (Foto: Tim Reckmann / pixelio.de)

In der ersten Februarwoche führte die Polizei im Mindender Stadtgebiet verstärkt Kontrollen von Radfahrern durch. Rund 20 Polizisten standen an ca. zwei Dutzend Orten und überprüften dort den Fahrradverkehr.

Der Fokus des Einsatzes lag darauf, das Bewusstsein der Pedaleure bezüglich der Kampagne Kreispolizei „Sichtbarkeit bringt Sicherheit“ zu schärfen. Die Beamten verteilten an interessierte Radfahrer kostenlose Warnwesten, denn reflektierende Kleidung schützt die Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr, macht sie besser sichtbar.

Die Polizei führt die Präsentationskampagne „Sichtbarkeit bringt Sicherheit“, die im Jahr 2014 gestartet ist, auch im Jahr 2015 durch. Schließlich gibt es im täglichen Straßenverkehr immer noch viele Radfahrer, die mit dunkler Kleidung und ohne Beleuchtung unterwegs sind.

Deshalb erfährt „Sichtbarkeit bringt Sicherheit“ auch 2015 eine Fortsetzung. Denn vor allem für die schwächeren Verkehrsteilnehmer kann eine gute Sichtbarkeit bei Dunkelheit und Dämmerung aber auch bei komplizierten Sichtverhältnissen wie Schnee, Regen oder Nebel überlebenswichtig sein.

Bei den Kontrollen in Minden lag der Einsatzschwerpunkt nicht nur auf der Verkehrssicherheit der Fahrräder, sondern die Ordnungshüter wollten den Radfahrern in einem Gespräch auch die Wichtigkeit der hellen Oberbekleidung nahelegen.

Außerdem wurde über reflektierende Armbänder und Warnwesten informiert. Fahrradfahrer bekamen von Beamten nicht nur einen Informationsflyer, sondern auch kostenlose Warnwesten. Diese weckten bei Jung und Alt großes Interesse. In der ersten Kontrollestunde konnten schon über 40 Warnwesten an Mann und Frau gebracht werden.

Es gab aber auch negative Erfahrungen. Denn von den rund 200 Kontrollierten mussten viele Fahrradfahrer angehalten werden, da sie auf der falschen Straßenseite oder ohne Licht unterwegs gewesen sind. Drei Radfahrer wurden ermahnt, da sie während der Fahrt telefoniert hatten. Dennoch zogen die eingesetzten Beamten beim Verhalten der Radfahrer ein positives Fazit.

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