Grundschüler erhalten Verkehrserziehung mit Warnweste

Die „Westfälische Nachrichten“ (Kreis Warendorf) berichteten jetzt über die Verkehrserziehung der Erstklässler aus der Franz von Assisi Schule und der Ambrosius Grundschule im Kreis Warendorf, die unter dem Motto „Große Aufgaben in Warnweste“ stand.

Grundschüler erhalten Verkehrserziehung (Foto: birgitta hohenester  / pixelio.de)

Grundschüler erhalten Verkehrserziehung (Foto: birgitta hohenester / pixelio.de)

Die i-Dötzchen bekamen für das sichere Überqueren der Straßen entsprechende Einweisungen und wurden mit dem Motto „Sehen und gesehen werden“ vertraut gemacht.
Deshalb stand in der letzten Wochen auf dem Stundenplan der Schulanfänger nicht nur Lesen und Rechnen, sondern auch die Verkehrserziehung.

Auch das, was viele Autofahrer noch nicht machen, wurde den Kindern gezeigt, nämlich dass die Kfz-Führer nicht halten sollen, wenn sie Kinder am Straßenrand erblicken, sondern sie sollten den Nachwuchs in langsamem Tempo passieren.

Polizeioberkommissar Richard Rauer präzisierte, dass man den Kindern beibringe, dass sie die Autofahrer durchwinken sollten. „Kinder haben Probleme, Verkehrssituationen richtig einzuschätzen. Doch es entsteht sofort ein unsicherer Sachverhalt, wenn die Autofahrer anhalten, um die wartenden Kinder die Straße überqueren zu lassen.

Außerdem kommt es auch vor, dass dann andere Verkehrsteilnehmer das vermeintlich haltende Fahrzeug überholen. Dann wird jedoch nicht mehr auf den Gegenverkehr geachtet. Es ist zwar nett und lieb gemeint von den Autofahrern, aber es ist besser und sicherer für alle Beteiligten, wenn sie weiterfahren.“

Beim Zebrastreifen sieht die Situation natürlich schon wieder ganz anders aus. Dort muss der Autofahrer unbedingt anhalten. Polizeihauptkommissar Jürgen Holtmann unterstreicht während der Kurzeinweisung für die Grundschüler auch nochmal, das nicht unbedingt der kürzeste Weg auch der bessere sei.

„Vor allem die düsteren Jahreszeiten Herbst und Winter bringen neue Herausforderungen für die Erstklässler mit. Alle Kinder haben deshalb Warnwesten bekommen, damit sie auf dem Hin- und Rückweg gut präpariert sind.“

Die Erstklässler der Franz von Assisi Schule waren ganz begeistert und wollen die Warnweste auch tragen, wenn es hell ist. Holtmann appellierte noch einmal an die Eltern, die Kinder nach Möglichkeit nicht mit dem Roller in die Schule fahren zu lassen. Jungs und Mädchen seien damit sehr schnell unterwegs, aber auch genauso ungeschützt.

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