Fahrradfahrer in der Dunkelheit sicher mit Warnwesten

Vor allem, wenn es dunkel ist und es nieselt, blenden Gegenverkehrsscheinwerfer Fahrradfahrer und Fußgänger, deshalb ist die Sicherheit im Straßenverkehr hier noch einmal mehr gefährdet als sonst.

Im Dunkeln verschwimmern Fahrradfahrer oft (Foto: uschi dreiucker  / pixelio.de)

Im Dunkeln verschwimmen Fahrradfahrer oft (Foto: uschi dreiucker / pixelio.de)

Derjenige, der nach einem schweren Arbeitstag auf dem Drahtesel so schnell wie möglich in die eigenen vier Wände kommen möchte muss jetzt besonders Obacht geben. Das gilt auch für Autofahrer, wenn plötzlich ein schwarzer Schatten auf die Fahrbahn schießt, ein Radfahrer in dunkler Kleidung und schlechter Beleuchtung. Im Moment passieren diese Dinge auf Deutschlands Straßen leider allzu häufig.

Die Polizeipräsidien geben deshalb Tipps, wie sich Autofahrer und Radfahrer bei ungünstigen Wetterverhältnissen, wie sie in Herbst und Winter zuhauf vorkommen, im Straßenverkehr sicherer verhalten können.

Denn in der düsteren Winter-/Herbstzeit herrscht die große Gefahr, dass Pedaleure im Straßenverkehr einfach schlecht gesehen werden. Vor allem dann, wenn sie kein Licht haben. Deshalb sollten Fahrradfahrer immer ein Auge darauf werfen, dass ihre Beleuchtung intakt ist. Die Sicherheit wird zudem durch Warnweste, Rezeptoren und Helm erhöht, diese Dinge können Leben retten.

Außerdem bittet die Polizei Fahrradfahrer auch, nicht von Bordstein oder Fahrradweg unversehens auf die Straße zu wechseln bzw. die Fahrbahn an Stellen zu queren, die schlecht beleuchtet sind.

Das kann für Fahrradfahrer in der Dunkelheit und in der Dämmerung sehr schnell große Gefahren in sich bergen. Schließlich müssen sich auch Fahrradfahrer immer an die Verkehrsregeln gebunden fühlen und auf andere Verkehrsteilnehmer Acht geben, dies allein schon aus eigenem Schutz.

Aber auch für Autofahrer gilt, dass sie in der düsteren Jahreszeit eine noch größere Aufmerksamkeit an den Tag legen. Schließlich muss man immer mit Fahrradfahrern rechnen, die dunkel gekleidet sind, gerade bei Nieselregen oder Nebel sind sie kaum zu erkennen.

Einhalten sollten Autofahrer immer den seitlichen Mindestabstand von 1,5 m einhalten, damit Fahrradfahrer nicht in Gefahr gebracht werden, so die Polizei. Außerdem helfe eine entsprechend angepasste Geschwindigkeit, damit man im Notfall rechtzeitig noch eine Reaktion zeigen kann.

Laut Allgemeinem Deutschen Fahrradclub (ADFC) unterschätzten Fahrradfahrer häufig die Gefahr bei Dunkelheit ohne Licht unterwegs zu sein. Der ADFC appelliert deshalb an alle Drahteselnutzer, dass eine funktionierende Lichtanlage für die Sicherheit im Straßenverkehr ebenso Voraussetzung ist wie Reflektorstreifen, helle Kleidung und eine Warnweste.

 

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