„Eislauf-Floh“ Nathalie präsentiert neue Warnweste

Eiskunstläuferin Natalie Weinzierl konnte jetzt als Botschafterin für die lebenswichtige Aktion „Sichtbar in Frankenthal“ gewonnen werden.

Obacht im Dunkeln! (Foto: Bernd-Kasper /  pixelio.de)

Obacht im Dunkeln! (Foto: Bernd-Kasper / pixelio.de)

Dabei präsentiert der „Eislauf-Floh“ die neue reflektierende Warnweste. Schließlich lauern vor allem in den düsteren Jahreszeiten auf den Straßen für Fußgänger und Radfahrer wieder große Gefahren. Die Polizei im pfälzischen Frankenthal stellte deshalb im Rahmen der Aktion „Sichtbar in Frankenthal“ die neuen Warnwesten, die mit Polizeistern und Frankenthaler Tor bedruckt sind, vor.

Die sympathische Botschafterin der Aktion ist Olympia-Teilnehmerin Nathalie Weinzierl. Die Eiskunstläuferin wurde 2012 „Sportlerin des Jahres“ in Frankenthal und ist hinter OB Theo Wieder in ihrer Heimatstadt die zweite große sichtbare Persönlichkeit.

Die Aktion „Sehen und gesehen werden“ sorge für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, unterstreicht der Leiter der Polizeiinspektion von Frankenthal, Heiko Arnd. „Mit unserer Aktion wollen wir vor allem Fußgänger und Fahrradfahrer erreichen, diese für die Thematik sensibilisieren. Wir wünschen uns in der Bevölkerung dahingehend aber noch mehr Anklang.“

Eine ganz wichtige Aktion, wenn man bedenkt, dass im Jahr 2013 im ganzen Bundesgebiet bei Dunkelheit und Dämmerung 12.149 Radfahrer sowie 9.902 Fußgänger einem Unfall zum Opfer gefallen sind. Von 1.000 Befragten in Deutschland gaben trotzdem nur 6,1 % der Fußgänger an, dass sie regelmäßig reflektierende Kleidung anziehen. Immerhin gelegentlich tragen rund 40 % der Fußgänger Warnwesten oder andere sichtbare Kleidungsstücke.

Verkehrsteilnehmer werden durch helle Kleidung zwar besser gesehen, dies ist jedoch nicht ausreichend. Fluoreszierende und reflektierende Materialien haben eine größere Effektivität. Man sollte sie am ganzen Körper tragen. Viele Kleidungsstücke besitzen bereits solche Materialien, durch die die Sichtbarkeit bei Radfahrern oder Fußgängern auf bis zu 130 m nach oben geschraubt werden kann.

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