Warnwesten im Test

Im Notfall können sich Autofahrer nicht auf alle Warnwesten verlassen, die angeboten werden. Dies zeigten unterschiedliche Produkttests, die von unterschiedlichen Institutionen durchgeführt wurden. Eine der Institutionen war das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Getestet wurden 13 Warnwesten von unterschiedlichen Herstellern mit teils erschreckenden Ergebnissen. Vier der Westen entsprachen nicht der EN 471 bzw. der EN ISO 20471 Klassifizierung und erhielten in der Beurteilung ein „mangelhaft“. Zwei Warnwesten erfüllten nicht die reflektierende Wirkung, wodurch die frühzeitige Sichtbarkeit deutlich eingeschränkt war.

Das Resultat des Tests zeigte deutlich, dass nur sieben Warnwesten für den Einsatz im Straßenverkehr wirklichen Nutzen bringen. Diesen sieben Modellen wurde ein optimales Reflektieren bei Tageslicht bescheinigt. Zudem boten die Reflexstreifen ein optimales Reflektieren des einfallenden Lichts in der Dunkelheit. Im Test wurde auch genau geprüft, ob die Hintergrundfläche und die Reflexstreifen der EN ISO Norm entsprechen.

Bei der Anschaffung einer Warnweste sollte darauf geachtet werden, dass diese der EU-Norm entspricht. Wer unsicher ist, kann sich auf dem Etikett an der Innenseite der Weste versichern. Dort wird die Norm aufgeführt. Die Warnwesten des ADAC wurden mit einem gut ausgezeichnet, da sie über die wichtigen Eigenschaften einer Warnweste verfügen. Aber auch Warnwesten aus Baumärkten oder von Tankstellen erfüllen mitunter die EU-Richtlinien.

Fazit

Warnwesten gibt es schon für ein paar Euro zu kaufen. Wichtig ist, dass sie der EU-Norm entsprechen. Die Warnwesten sorgen für optimale Sicherheit bei einem Unfall oder einer Panne. Denn nur wer frühzeitig gesehen wird, macht frühzeitig auf sich aufmerksam. In Deutschland ist nur eine Warnweste Pflicht. Sinnvoll ist aber die Anschaffung dieser Lebensretter für jeden Insassen des Fahrzeugs.

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