Warnwesten einmal anders

Warnwesten sind im Straßenverkehr und im Arbeitsbereich unverzichtbar für die Sicherheit. In Dresden wurden sie nun zweckentfremdet und zu Demonstrationszwecken genutzt.

Seit Mitte Januar wurden in Dresden zahlreich Denkmäler und Skulpturen im gesamten Stadtgebiet sowie vor der Dresdner Kunsthochschule über Nacht mit Warnwesten dekoriert. Wer die Warnwesten dort platzierte und warum, darüber scheinen sich Anwohner und Presse jedoch nicht ganz einig zu sein. Die einen schreiben die ungewöhnlichen Deko den Studenten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Dresden zu, die anderen sehen die Warnwesten-Skulpturen als eine ungewöhnliche Art der Gegendemonstration gegen die Pegida-Demonstrationen.

Die Teilnehmer des Dresdener Neujahrsputzes hatten im Anschluss an die Pegida-Demonstrationen die Straßen und Plätze symbolisch gereinigt. Dabei trugen sie Warnwesten. Daher glauben die Anhänger dieser Version, dass Skulpturen und Denkmäler in Anlehnung an diese Aktionen ebenfalls mit Warnwesten versehen wurden. Vieles spricht jedoch auch dafür, dass die Idee von den Dresdner Kunststudenten stammt, denn offenbar waren einige der Skulpturen bereits vor den Gegenaktionen zu den Pegida-Demonstrationen mit Warnwesten versehen worden. Letztendlich hat sich bis dato noch niemand zur Warnwestenaktion bekannt, sodass keiner so wirklich weiß, welchem Zweck sie dienen soll.

Doch warum wurden die Denkmäler ausgerechnet mit Warnwesten geschmückt? Die Antwort dürfte auf der Hand liegen. Wer auch immer Dresdens Denkmäler über Nacht mit den auffälligen Westen geschmückt hat, wird dies genau wegen dieser Auffälligkeit getan haben, denn Warnwesten springen eben nicht nur im Straßenverkehr ins Auge.

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