Prostituierte in Els Alamus: bessere Sicherheit im Verkehr dank Warnwesten

Im spanischen Els Alamus tragen die Prostituierten jetzt ganz besondere Reizwäsche, damit sie gegen Verkehrsunfälle im herkömmlichen Sinne gewappnet sind. Denn der Bürgermeister der im Nordosten Spaniens gelegen Gemeinde José Maria Bea hat jetzt die Warnwestenpflicht für die Gunstgewerblerinnen eingeführt.

Schließlich gibt es in Spanien ein Gesetz, dass derjenige, der sich an einer Landstraße befindet, gut sichtbar mit einer Warnweste ausgestattet sein muss. In Els Alamus wird diese spanische Straßenverkehrsordnung nun ohne Bedingungen in die Tat umgesetzt.

Denn dies gilt jetzt nicht nur für Autofahrer, deren Kfz eine Panne hat, sondern auch für die Damen des horizontalen Gewerbes. Auf der iberischen Halbinsel gibt es weniger Rotlichtviertel, dafür einen stark frequentierten Straßenstrich, der sich auch auf sehr vielen Hauptverkehrsstraßen abspielt.

Die Damen sollen ihre sexuellen Dienstleistungen demnächst mit Warnwesten anbieten, damit im Verkehr mehr Sicherheit herrscht. Zur Berufskleidung gehören eigentlich eher Spitzen, Strapsen, Tanktops oder Hotpants, nun müssen auch Warnwesten in Phosphor-Orange oder reflektierendem Gelb getragen werden.

Glaubt man Berichten spanischer Medien, haben die Prostituierten die Gesetzeslage mittlerweile für sich genutzt, da sie nun bei diffusem Licht noch besser erkennbar sind. Also könnte die neue Reizwäsche das Gewerbe tatsächlich sogar ankurbeln. Tragen die Prostituierten die Warnwesten nicht, wird ein Bußgeld von 40 € fällig.

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