Einsatz von Warnwesten und Warnbekleidung im Beruf

Warnwesten sind ein unverzichtbares Utensil, wenn es darum geht, besser gesehen zu werden. Daher kombiniert eine Warnweste zwei unterschiedliche Funktionen miteinander. Durch die Verwendung von Tagesleuchtfarbe wird das Tageslicht besonders reflektiert. Die UV-Strahlen werden durch Fluoreszenz in sichtbares Licht umgewandelt, wodurch die Farbe deutlich mehr Leuchtkraft erhält. Perfekt funktioniert die Umsetzung bei schlechteren Wetterverhältnissen oder in der Dämmerung, wenn der Anteil des kurzwelligen Lichts bedeutend höher ist.

In der Dunkelheit wird das Licht, welches auf die reflektierenden Elemente einstrahlt, zurückgeworfen. Um diese Warnfunktion zu nutzen, sollte sich der Träger der Warnweste im Bereich Lichtquelle aufhalten. Bei einer Autopanne kann für das Anleuchten das Abblendlicht genutzt werden. Damit die gewünschte Sichtbarkeit erreicht wird, sollte die Warnweste vorne geschlossen werden. Diese ist über die vorhandenen Klettverschlüsse an der Vorderseite schnell bewerkstelligt.

Einsatzbereiche von Warnwesten

Sowohl LKW-Fahrer wie auch Polizei, Rettungsdienste und Arbeiter im Straßenbau tragen Warnwesten, um besser gesehen zu werden. Weitere Bereiche, in denen Warnwesten zum Einsatz kommen, sind Bereiche, wo eine gute Sichtbarkeit wichtig ist. Dazu gehören auch die Gleisarbeiter oder Bedienstete von Städten und Kommunen, die im fließenden Verkehr ihre Arbeit verrichten.

Geregelt wurde der Einsatz von Warnwesten in Gewerbebetreiben durch die Unfallverhütungsvorschriften der jeweiligen Berufsgenossenschaft. Geregelt ist die Vorgabe im BGV im Abschnitt D 29. Mindestens eine Warnweste muss für jeden Versicherten vorhanden sein, wenn gewerbliche, maschinell genutzte Fahrzeuge zum Einsatz kommen.

Ab dem 01.07.2014 tritt die Regelung ein, dass auch bei Fahrzeugen wie beispielsweise Bussen, PKWs, Motorädern und Wohnmobilen eine Warnweste mitgeführt werden muss.

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