Dekra Boss: Warnweste muss in jedes Fahrzeug

Volker Kunze von der Dekra erklärt in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) bezüglich der Warnesten Regelung, die seit 1. Juli 2014 gilt, dass jeder Bus, Lkw nieder Pkw eine Warnweste mitführen müsse.

Dekra Boss Kunze: Bis 150 m in der Dämmerung (Foto: Dekra)

Dekra Boss Kunze: Bis 150 m in der Dämmerung (Foto: Dekra)

 „Für den Fahrer muss pro Fahrzeug eine Weste vorgehalten werden. Davon ausgenommen sind Zweiräder, gewerbliche Fahrzeuge haben diese Regelung schon lange. Wer keine Warnweste mitführt, dem kann ein Bußgeld von 15 € auferlegt werden.“

Kunze verrät, dass man kostenlose Warnwesten beispielsweise bei der Dekra bekommt. Außerdem seien sie in allen Autohäusern erhältlich. Dabei muss die Warnweste der Euronorm entsprechen, also der ISO 20471 oder EN 471. Die Warnweste muss mit rundum laufenden Reflektionsstreifen ausgestattet sein, die Streifen eine Breite von mindestens 5 cm haben. Inklusive fluoreszierendem Material. Warnwesten sind in den Farben rot-orange, orange und gelb zugelassen.

Kunze ist der Meinung, dass sich die neue Vorschrift bei den Verkehrsteilnehmern schon durchgesetzt habe und fügt hinzu, dass die Weste im Handschuhfach oder unter dem Sitz aufbewahrt werden solle: „So hat der Fahrer sie griffbereit und kann sie im Fahrzeug anlegen, ohne im Fall der Fälle das Fahrzeug verlassen zu müssen.“

Bei Dämmerung sei man mit einer Warnweste ab rund 150 m Entfernung zu sehen, ohne Weste nur bis zu 80 m. Die Dekra empfiehlt zudem, dass man im Auto pro Sitz eine Warnweste haben sollte, damit auch die Mitfahrer geschützt sind. Dies ist in einigen europäischen Ländern sowieso Vorschrift.

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