Anforderungen

Beschaffenheitsanforderungen von Warnwesten:

Die Hauptaufgabe einer Warnweste ist es den Träger aus einer größeren Distanz – auch in der Dunkelheit auffällig und unverkennbar als gefährdete Person im Straßenverkehr auszuweisen.

Bei der Beschaffenheit der Warnwesten für den professionellen Gebrauch sind beim Einkauf bestimmte Grundregeln zu berücksichtigen.

Diese unterliegen der Richtlinie des Rates der europäischen Gemeinschaften zur Anpassung der EU – Mitgliedsstaaten für persönliche Schutzausrüstungen 89/686/EWG.

Das europäische Kontrollkennzeichen für Warnwesten lautet EN 471 und muss fest angebracht sein. Beim Kauf der Warnweste ist unbedingt auf das europäische Kontrollzeichen zu achten, da ältere Warnwesten die noch im Handel sind die Anforderungen der Norm EN 471 nicht erfüllen. Untersuchungen ergaben dass zwischen 40 – 50 Prozent der Warnwesten in Deutschland nicht den Anforderungen entsprechen. Die Hauptursache ist der Fluoreszenzgrad ist durch Kosteinsparungen bei der Herstellung zu niedrig, was eine schlechte Reflektierung im Einsatz bedeutet.

Die Norm EN 471 beschreibt drei Schutzklassen der Warnwesten.

a)     für den Straßenverkehr  Klasse 2

b)     für gewerblich Tätige im Straßenverkehr Klasse 3

c)     Norm EN 1150 für den nicht professionellen Gebrauch (hier genügt bereits ein Reflexstreifen von 25mm)

Warnwesten für den Straßenverkehr müssen mindestens die Anforderungen der Klasse 2 erfüllen.

Z. B. bei zwei Streifen mit einer Länge von 1,30m und dem Westenrand muss ein Mindestabstand von 50mm zwischen den Reflexstreifen sein.

Bei Kindergrößen ist ein Mindestabstand von 25 mm erforderlich.

Eine weitere Erkennungshilfe für die geeigneten Warnwesten ist ein sogenanntes Piktogramm mit der entsprechenden Zahlenkombination 2/2 oder 3/2.

Die erste Zahl bezeichnet das Leistungsniveau der Fläche des erkennbaren Materials, die zweite Zahl steht für die Rückstrahlwerte.

Die Klasse 3 ist für den Einsatz des im Pannendienst tätigen Personal vorgeschrieben, ausgenommen für Personal im Rettungsdienst. Für diese ist es nur als Empfehlung ausgesprochen.

Mit der CE- Kennzeichnung bestätigt der Hersteller die Einhaltung der europäischen Vorschriften. Diese muss die Mindesthöhe von 5mm aufweisen und gut lesbar und fest angebracht an der Warnweste sein.

Außer der entsprechenden Norm (z.B. EN471) müssen folgende Angaben enthalten sein:

  • Name und Anschrift des Herstellers
  • Name bzw. Produktbezeichnung
  • Größe (Brustweite, Körpergröße)
  • Pflegehinweise
  • Piktogramm

Beim Kauf einer Warnweste muss eine genaue Herstellerinformation beiliegen die folgende Angaben enthält:

  • Bezeichnung der Ware und Adresse der Firma/Hersteller
  • Piktogramm
  • Klasse und Reflexionsstufe (Beschreibung)
  • Name, Anschrift und Identifizierungsnummer der Prüfstelle
  • Norm/Klasse
  • Pflegehinweis
  • Hinweise zur Lagerung, Verfallsdatum
  • Für die Kontrolle von Behörden ist der Hersteller verpflichtet die EG- Konformitätserklärung und die EG-Baumusterbescheinigung zur Verfügung zu stellen. Durch diese beiden Bescheinigungen wird die Übereinstimmung mit den europäischen Rechtsvorschriften nachgewiesen.

3 Kommentare zu Anforderungen

  1. reichert michael sagt:

    Gibt es eine einheitliche weste für Europa, da ja verschieden farben veranschlagt sind und man kann ja nicht für jedes land eine weste kaufen

    MFG Michael Reichert

    • Loparmir sagt:

      Da ich auch Autofahrerin bin, weidf ich wie unsichtbar viele Radfahrer grdeae bei Dunkelheit und schlechtem Wetter sind. Deswegen bin ich als Radfahrer lieber sicher unterwegs. Wer nachher Schuld an einem Unfall hat, ist ist ffcr mich eine unsinnige Diskussion: Der Autofahrer hat wahrscheinlich nur eine Beule und ich ein matschiges Hirn. Den Schaden kann auch eine Versicherung nicht mehr gut machen.

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