Aufbewahrung von Warnwesten

Durch die herannahende Warnwestenpflicht in Deutschland macht sich fast jeder Autofahrer Gedanken darüber, wo der beste Aufbewahrungsort im Fahrzeug für die Warnweste ist. Meist wird sie zusammen mit dem Erste Hilfe Kasten und dem Warndreieck im Kofferraum deponiert. Um die Warnweste aber direkt einzusetzen, muss der Fahrer bei einer Panne oder einem Unfall das Fahrzeug erst einmal verlassen, um die Weste überstreifen zu können. Sinnvoller ist daher die Aufbewahrung im Innenraum des Fahrzeugs.

Manche Autofahrer hängen die Warnweste einfach über den Fahrer- oder Beifahrersitz. Dort ist sie zwar schnell erreichbar, aber auch der intensiven Sonneneinstrahlung ausgesetzt, die das Material negativ beeinflussen kann. Die Warnweste verliert in recht kurzer Zeit ihre fluoreszierenden Eigenschaften und dadurch ihre Schutzwirkung. Zudem können die Westen bei einem Unfall den Airbag behindern, der in den Sitzen angebracht ist.

<h3>Der richtige Aufbewahrungsort</h3>

Die Warnweste sollte so aufbewahrt werden, dass sie jederzeit schnell und einfach genutzt und bei einer Panne oder einem Unfall übergestreift werden kann. Wer auf Autobahnen oder Landstraßen liegen bleibt, sollte vor Verlassen des Fahrzeugs die Weste anlegen. Perfekt für die Aufbewahrung einer Warnweste eignet sich beispielsweise das Handschuhfach. In vielen Fahrzeugen ist diese Ablagefläche in zwei Fächer aufgeteilt und bietet genügend Stauraum. Zudem ist das Handschuhfach schnell und sicher zu erreichen. Die Warnweste ist vor starker Sonneneinstrahlung geschützt und behält ihre fluoreszierende Wirkung. Ein weiterer Platz für die Warnweste sind die Seitenfächer, die an den Türen angebracht sind. Diese sind auch schnell zu erreichen und schützen die Warnweste ebenfalls vor Sonneneinstrahlung.

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Warnwestenpflicht für Motorradfahrer in Europa

Die Sommerzeit ist die ideale Zeit für alle Biker. Manch einer plant sogar eine große Urlaubsreise mit dem Motorrad. In Deutschland gilt seit dem 01. Juli 2014 die Warnwestenpflicht für alle Pkws. Motorradfahrer sind davon ausgenommen. Doch wie sieht es im europäischen Ausland aus?

Ähnlich wie für Pkws herrschen auch für Motorräder im europäischen Ausland unterschiedliche Regelungen in Bezug auf die Warnwestenpflicht. Hierzulande freuen sich viele Biker darüber, dass sie noch von der Warnwestenpflicht ausgenommen sind. Doch in Belgien, Bulgarien, Kroatien, Luxemburg, der Slowakei und Ungarn müssen auch sie nach einem Unfall oder bei einer Panne eine Warnweste tragen. Wer gegen die landeseigenen Regelungen verstößt, muss zum Teil mit erheblichen Geldbußen rechnen. Während in Bulgarien ein noch moderates Bußgeld von 25 Euro zu erwarten ist, werden Motorradfahrer in Luxemburg, der Slowakei und Ungarn mit Bußgeldern bis zu 150 Euro rechnen müssen. In Kroatien begeben sich Motorradfahrer ohne Warnweste auf unsicheres Terrain, denn die genaue Höhe der erhobenen Bußgelder ist offiziell nicht bekannt. Spitzenreiter unter den europäischen Ländern mit Warnwestenpflicht für Motorradfahrer ist Belgien. Hier kann es mit bis zu 1400 Euro richtig teuer werden.

Wer hingegen eine Motorrad-Tour durch Frankreich, Italien, Österreich, Portugal, Rumänien, Serbien, Slowenien oder Spanien plant, muss sich keine Sorgen in punkto Bußgeld machen. Hier sind, genau wie in Deutschland, Motorradfahrer von der Warnwestenpflicht ausgenommen. Doch trotz aller Freude – auch für Motorradfahrer ist das Tragen von Warnwesten nach einem Unfall oder bei einer Panne weitaus sicherer und kann lebensrettend sein. Daher sollten auch Biker auf einer Tour durch eines dieser Länder auf das Mitführen einer Warnweste nicht verzichten. Warnwesten sind federleicht und nehmen wenig Platz ein, sodass sie auch im vollsten Staufach noch einen Platz finden.

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Keine kostenlosen Warnwesten von der Bußgeldstelle!

Die Warnwestenpflicht ist nun schon seit mehr als einem Monat in Kraft. Rund um den Einführungstermin gab es diverse Aktionen, bei denen kostenlose Warnwesten an interessierte Autofahrer verteilt wurden. Nun kursieren Spam-Mails, die kostenlose Warnwesten von der Bußgeldstelle versprechen.

Seit 01.07. gilt nun auch in Deutschland die Warnwestenpflicht. Vor allem rund um den Einführungstermin gab es verschiedene Aktionen, bei denen kostenlose Warnwesten an Autofahrer, Schüler oder Kindergartenkinder verteilt wurden. Darüber, dass Warnwesten nicht nur Autofahrern das Leben retten können, sind sich Bundesregierung, Polizei, TÜV und Dekra, Automobilclubs und der Großteil der Bevölkerung einig. Kinder sind im Straßenverkehr in besonderem Maße gefährdet. Deshalb sind Warnwesten für Kindergarten- und Schulkinder ein wirksames Mittel, damit die Kinder sicher zur Schule oder in den Kindergarten kommen. Um das allgemeine Bewusstsein für die Nützlichkeit von Sicherheitswarnwesten zu stärken, wurden vor allem kurz vor dem Beginn der Warnwestenpflicht allerorts kostenlose Warnwesten von verschiedenen Institutionen und Unternehmen verteilt. So gab es für Autofahrer eine kostenlose Weste bei der Dekra. Der ADAC und auch die Deutsche Post verteilten Gratis-Warnwesten für Kinder. Nun kursieren Spam-Mails im Internet, in denen eine kostenlose Warnweste von der Bußgeldstelle versprochen wird.

Die Warnwestenpflicht fällt zwar seit dem 01. Juli auch in den Aufgabenbereich der Bußgeldstellen, denn es droht ein Bußgeld von 15 Euro, wenn keine Warnweste im Auto mitgeführt wird – doch kostenlose Westen geben die Bußgeldstellen nicht heraus. Was genau hinter den aufgetauchten Emails der angeblichen Bußgeldstelle steckt, weiß man bis jetzt noch nicht. Es ist jedoch zu vermuten, dass die Urheber dieser Mail an die Kontaktdaten der angemailten Personen herankommen wollen. Sollten Sie eine solche Email erhalten, in der Sie aufgefordert werden, eine kostenlose Weste anzufordern, sollten Sie weder Links anklicken, noch auf diese Email reagieren. Das Löschen der Email ist die beste Strategie, um vor sich dem Abgreifen der persönlichen Kontaktdaten zu schützen. Wer bislang noch keine Warnweste hat, sollte sich diese dennoch besorgen. Warnwesten gibt es vielerorts für ein paar Euro.

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Funktion einer Warnweste

Zwei verschiedene Funktionen vereinen sich in einer Warnweste, die dazu beitragen, die Erkennbarkeit von Personen im Straßenverkehr deutlich zu verbessern. Während des Tages erscheinen die Leuchtfarben der Westen besonders hell, da das einfallende Tageslicht die Farbe intensiv hervorhebt. Dies geschieht durch die Fluoreszenz der UV-Strahlen, die in sichtbares Licht umgewandelt werden. Kommt eine Warnweste in der Dämmerung oder bei schlechten Lichtverhältnissen zum Einsatz, funktioniert der Leuchteffekt der Reflexstreifen besonders gut. Dieses begründet sich auf dem hohen Anteil des kurzwelligen Lichts.

Durch die reflektierenden Elemente, über die eine Warnweste verfügen muss, wird auch eine gute Sichtbarkeit bei Dunkelheit gewährleistet. Das einfallende Licht wird durch die Streifen in Richtung der Lichtquelle zurückgeworfen. Um eine Warnfunktion zu erreichen, sollte sich der Träger der Weste in der Nähe einer Lichtquelle befinden, die den Bereich ausleuchtet. In den Abend- und Nachtstunden können dafür die Scheinwerfer des Fahrzeugs genutzt werden. Wenn keine Lichtquelle vorhanden ist, wird ein Reflektieren der Warnstreifen dadurch herbeigeführt, wenn sich ein weiteres Fahrzeug dem Hindernis nähert. Schnell erkennt der Fahrer, dass Vorsicht geboten ist.

Um die optimale Funktion der Warnweste zu erreichen, ist es sinnvoll, die Weste im vorderen Bereich zu verschießen. Dieses erfolgt über die vorhandenen Klettverschlüsse oder aber über einen integrierten Reißverschluss. Durch die hohe Erkennbarkeit sind die Personen durch den herannahenden Verkehr schneller zu erkennen, da die anderen Autofahrer frühzeitig gewarnt werden und ihren Fahrstil den veränderten Gegebenheiten anpassen können.

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Farbenfrohe Warnwesten

Seit Juli herrscht auf Deutschlands Straßen Warnwestenpflicht und wer das Kleidungsstück, das die Sichtbarkeit erhöhen soll, dann nicht dabei hat, muss eine Geldstrafe in Höhe von 15 € einkalkulieren, was in Relation mit den europäischen Nachbarländern geradezu als Schnäppchen anmutet. Wer geglaubt hat, dass die neonfarbenen Warnwesten in den Kofferraum des Fahrzeugs gehören, liegt aber falsch.

Mittlerweile kann man sie überall kaufen, in Einheitsgröße, Neonfarben, grün oder gelb und in Plastik verschweißt. Die einfachen Leibchen ohne Ärmel, die man überall verstauen kann, werden hauptsächlich in den Standardgrößen M bis XL offeriert. Seit Juli gilt in Deutschland die Warnwestenpflicht, seitdem gehen die eingeschweißten Päckchen weg wie „geschnitten Brot“. Händler erklären, dass sogar Luxus-Ausführungen mit Reißverschluss und Täschchen reißenden Absatz finden.

Die Polizei achtet auf die Einhaltung der Warnwestenpflicht (Foto: NicoLeHe  / pixelio.de )

Die Polizei achtet auf die Einhaltung der Warnwestenpflicht (Foto: NicoLeHe / pixelio.de )

Jeder Autofahrer muss seit 1. Juli mindestens eine Warnweste im Fahrzeug vorweisen können, ansonsten droht ihm ein Bußgeld von 15 €. „Unabhängig von der Zahl der mitreisenden Personen muss mindestens eine Warnweste vorhanden sein“, sagt ADAC-Verkehrsexperte Otto Saalmann. „Die Westen sind orange, grün oder gelb und müssen eine bestimmte DIN-Norm vorweisen, allerdings kenne ich keine Weste, die nicht über diese Norm DIN N-471 verfügt.“

Der ADAC Mann rät Autofahrern allerdings, je Passagier mindestens eine weitere Weste einzupacken, da ja bei einer Panne oder einem Unfall alle Insassen das Fahrzeug verlassen müssten.

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Warnweste für den Pkw

Ab 1.7.2014 tritt in Deutschland die Regelung in Kraft, dass alle PKWs mit einer Warnweste ausgestattet sein müssen, unabhängig von der Personenzahl, die mit dem Fahrzeug befördert wird. In Deutschland betrifft die Warnwestenregelung nicht nur PKWs, sondern auch LKWs, Busse, Motorräder sowie Wohnmobile. Bei einer Kontrolle ist der Fahrer dazu verpflichtet, die Warnweste vorzuzeigen. Kontrolliert wird nicht nur das Vorhandensein, sondern auch, ob die Weste der EN ISO Norm entspricht. Wenn dieses nicht der Fall ist, wird ein Bußgeld verhängt. Die Warnwesten werden zurzeit überall angeboten, doch gibt es wichtige Dinge, die bei der Anschaffung zu berücksichtigen sind.

 

<h3>Die richtige Warnweste</h3>

 

Nicht alle Warnwesten entsprechen den Grundlagen, die durch die EN-Zertifizierung festgelegt wurden. Daher sollte darauf geachtet werden, dass die Westen nach DIN EN 471 bzw. EN ISO 20471 zertifiziert sind.

Diese Normen legen fest, dass die Westen über eine Tagesleuchtfarbe in Rot, Gelb oder Orange verfügen und zusätzlich rundum mit retroreflektierenden Streifen ausgestattet sein müssen. Durch die leuchtende Farbe ist die Person bei Tageslicht schneller erkennbar. Bei Dunkelheit reflektieren die aufgebrachten Streifen das Licht eines herannahenden Fahrzeugs. Der Fahrer erkennt frühzeitig, dass vor ihm eine Gefahrenstelle liegt.

Warnwesten, die den EU-Richtlinien entsprechen können über den Automobil-Club, an Tankstellen, im Fachhandel oder im Internet erworben werden. Die Anschaffungskosten bewegen sich zwischen 5 und 15 Euro. Im Gegensatz zu den Bußgeldern, die sowohl in Deutschland, wie auch im europäischen Ausland anfallen, ist die Anschaffung erschwinglich.

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Einsatz von Warnwesten und Warnbekleidung im Beruf

Warnwesten sind ein unverzichtbares Utensil, wenn es darum geht, besser gesehen zu werden. Daher kombiniert eine Warnweste zwei unterschiedliche Funktionen miteinander. Durch die Verwendung von Tagesleuchtfarbe wird das Tageslicht besonders reflektiert. Die UV-Strahlen werden durch Fluoreszenz in sichtbares Licht umgewandelt, wodurch die Farbe deutlich mehr Leuchtkraft erhält. Perfekt funktioniert die Umsetzung bei schlechteren Wetterverhältnissen oder in der Dämmerung, wenn der Anteil des kurzwelligen Lichts bedeutend höher ist.

In der Dunkelheit wird das Licht, welches auf die reflektierenden Elemente einstrahlt, zurückgeworfen. Um diese Warnfunktion zu nutzen, sollte sich der Träger der Warnweste im Bereich Lichtquelle aufhalten. Bei einer Autopanne kann für das Anleuchten das Abblendlicht genutzt werden. Damit die gewünschte Sichtbarkeit erreicht wird, sollte die Warnweste vorne geschlossen werden. Diese ist über die vorhandenen Klettverschlüsse an der Vorderseite schnell bewerkstelligt.

<h3>Einsatzbereiche von Warnwesten</h3>

Sowohl LKW-Fahrer wie auch Polizei, Rettungsdienste und Arbeiter im Straßenbau tragen Warnwesten, um besser gesehen zu werden. Weitere Bereiche, in denen Warnwesten zum Einsatz kommen, sind Bereiche, wo eine gute Sichtbarkeit wichtig ist. Dazu gehören auch die Gleisarbeiter oder Bedienstete von Städten und Kommunen, die im fließenden Verkehr ihre Arbeit verrichten.

Geregelt wurde der Einsatz von Warnwesten in Gewerbebetreiben durch die Unfallverhütungsvorschriften der jeweiligen Berufsgenossenschaft. Geregelt ist die Vorgabe im BGV im Abschnitt D 29. Mindestens eine Warnweste muss für jeden Versicherten vorhanden sein, wenn gewerbliche, maschinell genutzte Fahrzeuge zum Einsatz kommen.

 

Ab dem 01.07.2014 tritt die Regelung ein, dass auch bei Fahrzeugen wie beispielsweise Bussen, PKWs, Motorädern und Wohnmobilen eine Warnweste mitgeführt werden muss.

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Kann das Nichttragen von Warnwesten den Versicherungsschutz gefährden?

Seit dem 1. Juli gibt es auch in Deutschland die Warnwestenpflicht. Das sollte inzwischen jeder Autofahrer wissen. Doch wie wirkt sich das Nichttragen einer Warnweste im Pannenfall auf den Versicherungsschutz aus? Alina Schön, Pressesprecherin des GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherer) gibt Auskunft zu den einzelnen Versicherungssparten.

Seit die Warnwestenpflicht in aller Munde ist, hört man immer wieder davon, dass das Nichttragen einer Warnweste bei einer Panne oder nach einem Unfall den Versicherungsschutz gefährdet. Interessant könnte diese Frage direkt für mehrere Versicherungssparten sein. Infrage käme die Kfz-Haftpflicht, die Unfall-, Berufsunfähigkeits- und Invaliditätsversicherung. Alina Schön vom GDV gab im Interview die wichtigsten Antworten zu dieser Frage.

In der Unfall-, Berufsunfähigkeits- und Invaliditätsversicherung spielt grundsätzlich der Grad des Eigenverschuldens keine Rolle. Das bedeutet, auch beim Nichttragen einer Warnweste erhält der Geschädigte die entsprechenden Versicherungsleistungen. In der Kfz-Haftpflicht können allgemein unberechtigte Ansprüche gegen den Versicherungsnehmer abgewehrt werden. Ein Mitverschulden des Geschädigten kann dazu führen, dass Schadenersatzansprüche entweder ganz entfallen oder nur in geringerem Umfang bestehen. In allen Versicherungssparten gelten zudem die individuellen Versicherungsklauseln der einzelnen Unternehmen, in denen eventuelle Leistungsausschlüsse geregelt sind.

Grundsätzlich hat das Nichttragen einer Warnweste jedoch versicherungstechnisch keine Auswirkungen, denn die Warnwestenpflicht ist eine reine Mitnahmepflicht. Zwar wird dringend dazu geraten, im Ernstfall die Warnweste nicht nur im Fahrzeug zu haben, sondern auch tatsächlich zu tragen, doch derzeit ist noch niemand gesetzlich dazu verpflichtet, eine Warnweste zu tragen. Dass Warnwesten das Unfallrisiko minimieren, ist vielfach nachgewiesen, deshalb sollte jeder im eigenen Interesse die Warnweste im Ernstfall auch nutzen.

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Warnwesten und ihre unterschiedlichen Klassifizierungen

Für Warnwesten gibt es nach den EU-Richtlinien, die in den Normen EN ISO 20471 und EN 1150 geregelt sind. Dabei gilt die Norm EN 1150 für Warnbekleidung, die nicht im professionellen Bereich zum Einsatz kommt.

Die Norm EN ISO 20471 gilt für Warnbekleidung und Warnwesten im gewerblichen Bereich. Bis Oktober 2013 galt die Norm EN 471, die Schutzkleidung und Warnwesten in drei Schutzklassen unterteilte. Für die Nutzung im Straßenverkehr musste von der Warnkleidung mindestens die Klasse 2 erfüllt werden. Diejenigen, die im Pannendienst tätig sind, ist die Klasse 3 vorgeschrieben. Für Rettungsdienste wurde die gleiche Klassifizierung empfohlen.

<h3>Bedeutung der unterschiedlichen Klassen</h3>

Nach der Norm EN 471 wurden Warnbekleidung und Warnwesten in die Klasse 2 eingestuft, wenn 0,13 m² aus reflektierenden Materialen bestehen. An fluoreszierenden Materialen mussten 0,50 m² an Fläche vorhanden sein. Dazu gehören die Warnwesten, die in den Kraftfahrzeugen mitgeführt und bei einer Panne oder einem Unfall getragen werden müssen. In die Klasse 3 wurden Warnjacken mit langen Ärmeln und Reflexstreifen im unteren Ärmelbereich eingestuft, die über 0,20 m² reflektierendes und 0,80 m² fluoreszierendes Material verfügen.

 <h3>Aussehen einer Warnweste nach EN 471 und Änderungen nach EN ISO 20471</h3>

Eine Warnweste, die der Norm EN 471 entspricht, verfügt über zwei umlaufende Reflexstreifen, mit einer Breite von 50 mm. Warnkleidung, die in der Freizeit zur Anwendung kommt und der EN 1150 entspricht, benötigt nur einer Reflexstreifen von 25 mm. Durch die Neuregelung und die Nachfolge-Norm EN ISO 20471 wurden die Anforderungen an die Warnkleidung deutlich herausgesetzt. Die neue ISO Norm schreibt vor, dass zusätzlich ein vertikaler Streifen, der sich um den Torso zieht, vorhanden sein muss. Zusätzlich wurden die Design- und die Prüfanforderungen deutlich heraufgesetzt.

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Beginn der Warnwestenpflicht – keine allgemeine Schonfrist für Kontrollen

Seit dem 01. Juli ist die Warnwestenpflicht in Kraft getreten. Vielerorts verzichtet die Polizei in diesen ersten Tagen noch auf gezielte Kontrollen. Doch es gibt keine bundesweite Schonfrist für die Autofahrer. An der B273 startete die Polizei bereits am 02. Juli die erste Warnwesten-Kontrolle.

Mittlerweile dürften alle Autofahrer über die neue Warnwestenpflicht informiert sein. Seit dem 01. Juli muss in jedem Pkw mindestens eine Warnweste mitgeführt werden. Vielerorts verzichtet die Polizei in den ersten Tagen nach Einführung der Warnwestenpflicht noch auf gezielte Kontrollen. Doch das muss nicht überall so sein. Eine offizielle Schonfrist gibt es nicht. Auch wer in den ersten Tagen nach Inkrafttreten der Warnwestenpflicht ohne entsprechende Weste erwischt wird, muss mit 15 Euro Geldstrafe rechnen.

An der B273, in der Nähe der Abzweigung Kienberg, führte die örtliche Polizei bereits am 02. Juli eine gezielte Polizeikontrolle durch. Doch die Autofahrer sind offenbar gut gerüstet. Bei der Kontrolle an der B273 hatten erfreulicherweise bis auf einen Autofahrer alle mindestens eine Warnweste an Bord. Die zweckmäßige Aufbewahrung im Cockpit scheint noch nicht bei allen Autofahrern Anklang gefunden zu haben, denn viele kramten noch im Kofferraum herum, um die Weste zu finden. Doch dafür gaben einige Autofahrer an, bereits seit längerer Zeit eine Warnweste dabei zu haben. Der Autofahrer ohne Warnweste kam bei der Polizeikontrolle an der B273 auch ohne Geldstrafe davon, denn er gab an, gerade auf dem Weg zum Baumarkt zu sein, um dort eine Warnweste zu kaufen.

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