Polizei Schleswig-Holstein: Warnwesten bei Fahrzeugpannen und Unfällen

Dass Warnwesten dabei helfen, Unfälle zu verhindern und wesentlich zur Verkehrssicherheit beitragen, ist kein Geheimnis. Deshalb empfiehlt die Polizei, dass man eine Warnweste immer tragen sollte, wenn man wegen eines Schadens oder eines Verkehrsunfalls aus seinem Fahrzeug aussteigen muss.

Polizei Schleswig-Holstein rät: Warnwesten bei Fahrzeugpannen und Unfällen (Foto: FotoHiero  / pixelio.de)

Polizei Schleswig-Holstein rät: Warnwesten bei Fahrzeugpannen und Unfällen (Foto: FotoHiero / pixelio.de)

 

Dabei sollte man sich nach Möglichkeit nicht am Fahrstreifen bzw. hinter dem Fahrzeug aufhalten, eine Leitplanke (sofern vorhanden) kann als zusätzliche Sicherung verwendet werden.

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Rad fahrende Senioren – Bitte nur mit Helm und Warnweste

Radfahren kann gefährlich sein. Das weiß jeder, doch die wenigsten achten darauf, beim Radfahren verkehrssicher ausgerüstet zu sein. Was bei Kindern längst selbstverständlich geworden ist, sollten auch die Erwachsenen befolgen und Helm und Warnweste tragen. Vor allem für Senioren ist das eine wichtige Sicherheitsmaßnahme, denn bei älteren Menschen ist die Verletzungs- und Sturzgefahr enorm hoch.

Senioren sind im Straßenverkehr grundsätzlich stärker gefährdet als jüngere Menschen. Vor allem beim Radfahren sind unter den Unfallopfer weitaus mehr ältere Menschen. So belegen Polizeistatistiken, dass jeder dritte Radfahrer, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, älter als 60 Jahre ist. Senioren sollten sich daher immer durch einen Fahrradhelm und eine Warnweste schützen.

Das Tragen einer Warnweste kann im Zweifelsfall lebensrettend sein, denn durch die erhöhte Sturzgefahr sind Senioren ohne eine schützende Warnweste viel häufige der Gefahr ausgesetzt, erst viel zu spät von vorbeifahrenden Autofahrern gesehen zu werden.
Dass das Tragen von Helm und Warnweste für Senioren trotz schmerzhafter Verletzungen zu einem glücklichen Ende führen kann, zeigte erst kürzlich der schwere Sturz einer Seniorin aus einer Schalmtaler Senioren-Radlergruppe, die dank Helm und Warnweste noch einmal glimpflich davon kam.

Im Kreis Viersen bietet die Polizei wie vielerorts daher spezielle Sicherheitskurse für Senioren auf dem Rad an. Dabei ist das Tragen von Helm und Warnweste Pflicht. Die Schwalmtaler Senioren-Radlergruppe bekam übrigens die notwendigen Warnwesten nach dem Unfall einer ihrer Seniorinnen von der Viersener Polizei geschenkt.
Und diese Sicherheitskurse setzen sich bundesweit immer mehr durch bzw. werden intensiver angeboten – was nur zu befürworten ist.

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Dekra Boss: Warnweste muss in jedes Fahrzeug

Volker Kunze von der Dekra erklärt in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) bezüglich der Warnesten Regelung, die seit 1. Juli 2014 gilt, dass jeder Bus, Lkw nieder Pkw eine Warnweste mitführen müsse.

Dekra Boss Kunze: Bis 150 m in der Dämmerung (Foto: Dekra)

Dekra Boss Kunze: Bis 150 m in der Dämmerung (Foto: Dekra)

 „Für den Fahrer muss pro Fahrzeug eine Weste vorgehalten werden. Davon ausgenommen sind Zweiräder, gewerbliche Fahrzeuge haben diese Regelung schon lange. Wer keine Warnweste mitführt, dem kann ein Bußgeld von 15 € auferlegt werden.“

Kunze verrät, dass man kostenlose Warnwesten beispielsweise bei der Dekra bekommt. Außerdem seien sie in allen Autohäusern erhältlich. Dabei muss die Warnweste der Euronorm entsprechen, also der ISO 20471 oder EN 471. Die Warnweste muss mit rundum laufenden Reflektionsstreifen ausgestattet sein, die Streifen eine Breite von mindestens 5 cm haben. Inklusive fluoreszierendem Material. Warnwesten sind in den Farben rot-orange, orange und gelb zugelassen.

Kunze ist der Meinung, dass sich die neue Vorschrift bei den Verkehrsteilnehmern schon durchgesetzt habe und fügt hinzu, dass die Weste im Handschuhfach oder unter dem Sitz aufbewahrt werden solle: „So hat der Fahrer sie griffbereit und kann sie im Fahrzeug anlegen, ohne im Fall der Fälle das Fahrzeug verlassen zu müssen.“

Bei Dämmerung sei man mit einer Warnweste ab rund 150 m Entfernung zu sehen, ohne Weste nur bis zu 80 m. Die Dekra empfiehlt zudem, dass man im Auto pro Sitz eine Warnweste haben sollte, damit auch die Mitfahrer geschützt sind. Dies ist in einigen europäischen Ländern sowieso Vorschrift.

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Warnwestenpflicht auch für Motorradfahrer? – Biker wollen ihre Freiheit behalten!

Seit dem 1. Juli müssen nun auch die freiheitsliebendsten Autofahrer mindestens eine Warnweste in ihrem Fahrzeug mitführen, denn seitdem gilt bei uns die Warnwestenpflicht für PKWs. Nun fordern der ADAC und die Landespolizei von Schleswig-Holstein, diese Pflicht auch auf Motorradfahrer auszuweiten. Doch die Biker wollen ihre Freiheit bewahren.

Schon seit Jahren gibt es rund um das Thema Warnwesten immer wieder heiße Spekulation und Diskussionen. So ziemlich jeder und jede Institution tut fleißig ihre Meinung dazu kund und heizt die Diskussion damit immer wieder an. Die Einführung der Warnwestenpflicht für Autofahrer zum 1. Juli hat das Thema in der Öffentlichkeit zunächst ein wenig zur Ruhe kommen lassen. Doch nun kommt neuer Sprengstoff ans Tageslicht, denn der größte deutsche Automobilclub, der ADAC, fordert nun die Warnwestenpflicht auch für Motorradfahrer.

Die Landespolizei Schleswig-Holstein geht sogar noch einen Schritt weiter und fordert eine Tragepflicht für Biker. Dem widerspricht jedoch sofort der TÜV Nord und begründet seinen Widerspruch damit, dass Motorradfahrer ja auch kein Warndreieck und keinen Verbandskasten mitführen müssten. Zudem seien die Warnwesten auch gar nicht zum Tragen bei hohen Geschwindigkeiten geeignet. Das wiederum hören die Biker gern, denn der BMW-Motorradclub Lübeck ließ stellvertretend für die Biker-Fraktion verlauten: „Motorradfahren hat etwas mit Freiheit zu tun. Wenn ein Gesetz uns vorschreibt, wie wir uns dabei kleiden sollen, ist diese Freiheit nicht mehr da.“

Wie auch immer diese Diskussion nun enden wird: Warnwesten können im Straßenverkehr lebensrettend sein – natürlich nur dann, wenn sie auch getragen werden. Wer die Freiheit beim Motorradfahren oder das Ungeeignetsein bestehender und für Fußgänger konzipierter Westen über den Schutz des eigenen Lebens stellt, mag dies ruhig tun. Nichtsdestotrotz kann niemand wegdiskutieren, dass die Schutzfunktion der Westen wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen ist.

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Motorradfahrer: ADAC will Warnwestenpflicht

Der ADAC will, dass auch Motorradfahrer in Zukunft eine Warnweste mitführen müssen, während die Landespolizei in Schleswig-Holstein sich dafür ausspricht, dass die Biker sogar während der Fahrt eine Warnweste tragen sollen.

Will seine Freiheit nicht verlieren: der BMW-Motorradclub Lübeck vor seinem Vereinslokal.

Will seine Freiheit nicht verlieren: der BMW-Motorradclub Lübeck vor seinem Vereinslokal

Seit dem 1. Juli muss jeder Autofahrer Deutschlands eine Warnweste mitführen. So soll er bei Unfällen von anderen Verkehrsteilnehmern besser erkannt werden. Diese Regelung trifft bislang nicht auf Motorradfahrer zu. Massiver Protest kommt jetzt aus Schleswig-Holstein, wo der ADAC auch eine Warnwestenpflicht für Motorradfahrer will.

Dabei geht die Landespolizei des nördlichen Bundeslandes noch weiter und plädiert dafür, dass Motorradfahrer auch während der Fahrt eine reflektierende Warnweste tragen sollten. Eine Regelungslücke hat die CDU-Landtagsfraktion im Gesetz identifiziert, diese müsse im Sinne von mehr Verkehrssicherheit geschlossen werden.

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Unfall im Urlaub – nicht nur auf Warnweste achten!

Wenn es im Ausland einen Crash gibt, wissen viele Autofahrer nicht, wie sie sich verhalten sollen. Es kommt nicht nur darauf an, eine Warnweste dabei zu haben, zuhause müssen die Schäden auch richtig reguliert werden.

 

Bei Unfall im Ausland muss einiges beachtet werden (Foto:  romelia  / pixelio.de)

Bei Unfall im Ausland muss einiges beachtet werden (Foto: romelia / pixelio.de)

In einem Dorf bei Neapel knallt der Hintermann in dichtem Stadtverkehr hinten drauf und schiebt das Auto der Touristen auf das vor ihnen fahrende Fahrzeug! Was jetzt am besten zu tun ist, erklären die Juristen des ADAC.

Zuerst einmal muss die Unfallstelle gesichert werden, denn auch im Ausland gilt wie in der Heimat: Sofortiges Anhalten, Anlegen der Warnwesten, Absichern der Unfallstelle mit Warndreieck und Versorgung potentieller Verletzter.

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Mehr Zeit für Sicherheit und Warnwesten

Der ADAC moniert, dass es für die Verkehrserziehung von Jugendlichen an den Schulen viel zu wenig Zeit gebe, statt auf dem Stundenplan zustehen, würden meist nur einzelne Aktionstage angeboten.

Der ADAC bietet Grundschulen und Kindergärten die Aktion „Aufgepasst mit ADACUS“ an (Foto: ADAC)

Der ADAC bietet Grundschulen und Kindergärten die Aktion „Aufgepasst mit ADACUS“ an (Foto: ADAC)

Mit dem Vorschlaghammer beispielsweise betreibt Reinhold Faiß Verkehrserziehung. Am Esslinger Mörike-Gymnasium wird jeder Schüler mit diesem Werkzeug ausgestattet, mit dem sich kraftvoll zuschlagen lässt.

Ein Holzkopf, der über Sensoren verfügt, ist das Ziel des Anschlags. Die Schüler können auf einem Computerbildschirm anschließend erkennen, welche Folgen ein Aufprall hat, der mit vergleichbarer Wucht stattfindet. Dies kann zum Beispiel bei einem Sturz vom Rad passieren und entsprechende Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Nachdem der Holzkopf einen Helm aufgezogen bekommen hat, dürfen die Schüler noch einmal zuhauen: statt einer mittelschweren Gehirnerschütterung würde es mit Helm wohl nur noch eine große Beule geben.

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ADAC: Kleine Kids hatten großen Auftritt

Die ADAC-Stiftung „Gelber Engel“ hat mit ihren Partnern zum fünften Mal Sicherheitswesten an Erstklässler verteilt, das Ziel lautet „Mehr Sicherheit für Kinder!“

Übergabe der Sicherheitswesten heute an der Grundschule am Brandenburger Tor in Berlin Mit stolzen Kinder zeigen sich (v.l.): Kurt Lorkowski, Vertriebsdirektor Deutsche Post AG, Judith Dommermuth, Vorstand der Hilfsorganisation BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ , Dr. August Markl, Erster Vizepräsident des ADAC, Dr. Kay Lindemann Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA/Foto: ADAC)

Übergabe der Sicherheitswesten heute an der Grundschule am Brandenburger Tor in Berlin
Mit stolzen Kinder zeigen sich (v.l.): Kurt Lorkowski, Vertriebsdirektor Deutsche Post AG, Judith Dommermuth, Vorstand der Hilfsorganisation BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ , Dr. August Markl, Erster Vizepräsident des ADAC, Dr. Kay Lindemann Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA/Foto: ADAC)

Auf dem Pausenhof der Grundschule am Brandenburger Tor stehen Charlotte und Lea Hand in Hand. Sie haben gerade ihre neuen Warnwesten bekommen, jetzt dürfen sie Ballons in die Luft fliegen lassen. Die wiederum haben sie von Dr. Kay Lindemann vom Verband der Automobilindustrie (VDA) sowie vom Interims-Präsidenten des ADAC Dr. August Markl erhalten.

An der Berliner Grundschule an der Lindenstraße lassen alle i-Dötzchen jetzt ihre roten und gelben Ballons steigen. Der Startschuss für die fünfte Ausgabe der Sicherheitswesten-Schulanfängeraktion.

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Ohne Warnweste keine Zuckertüte

Seit Ende der Sommerferien und demnächst auch, wenn der Unterricht nach der Herbst-Auszeit wieder beginnt, gehört die Warnweste zum Straßenbild.

„Kurzfristige Freude machen Schultüten mit Süßigkeiten, Reflektoren und Warnwesten allerdings bringen lebensrettenden Segen“, so der Ost-Thüringer CDU Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel

„Kurzfristige Freude machen Schultüten mit Süßigkeiten, Reflektoren und Warnwesten allerdings bringen lebensrettenden Segen“, so der Ost-Thüringer CDU Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel

Ebenso wie bunte Schulranzen, an denen ein rundes Köpfchen, zwei kurze Beine und zwei kleine Arme baumeln. Politiker und Verkehrsexperten appellieren deshalb an die Fairness und Achtsamkeit aller Verkehrsteilnehmer.

In Thüringen beispielsweise haben sich Anfang September 17.000 i-Dötzchen erstmalig auf ihren Weg zur Schule gemacht, was im Umkehrschluss 17.000-mal besondere Vorsicht bezüglich der diesjährigen ABC-Schützen bedeutet.

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Warnwesten als Arbeitskleidung – wie groß darf der Firmenaufdruck sein?

In vielen Arbeitsbereichen ist das Tragen von Warnwesten bei der Arbeit ein Muss. Die Westen werden in aller Regel von den Firmen gestellt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie oftmals gleichzeitig auch zu Werbezwecken das Firmenlogo oder den Firmennamen tragen sollen. Doch wie groß darf der Firmenaufdruck sein?

Vor allem im Straßenbau, bei Straßenreinigungsarbeiten, bei Forstarbeiten, der Müllbeseitigung und Arbeiten auf dem Bau sind Warnwesten eine vorgeschriebene Sicherheitsmaßnahme für die Beschäftigten. Anders als für die Autofahrer besteht durch die Arbeitsschutz- und Unfallschutzverordnungen für Beschäftigte eine Tragepflicht. Die vorgeschriebenen Warnwesten werden den Beschäftigten daher in aller Regel von den Unternehmen zur Verfügung gestellt und sollen neben der Sicherheit der Mitarbeiter meist auch als Werbemittel für das Unternehmen dienen. Doch Beschriftungen und Firmenlogos sind nur in ganz bestimmten Abmessungen zulässig.

Für berufliche Warnkleidung und Warnwesten gibt es insgesamt 3 Sicherheitsklassen, von denen die Klasse 3 die beste Sichtbarkeit gewährleistet. Die Warnwesten bestehen aus einem fluoreszierenden Hintergrundmaterial, welches vor allem für eine gute Sichtbarkeit bei Tage sorgt sowie aus retroreflektierendem Material, das bei Dunkelheit die Sicherheit erhöht. Für alle drei Sicherheitsklassen gibt es nach DIN EN 471 eine genaue Tabelle, in der die maximale Größe von Beschriftungen und Aufdrucken zu Werbezwecken geregelt ist. So dürfen etwa auf einer Warnweste der Sicherheitsklasse 3 nur 0,80 % der Fläche aus fluoreszierendem Material und 0,20 % der retroreflektierenden Fläche zur Werbung genutzt werden. Diese genauen Maßangaben beziehen sich immer auf Westen der kleinsten Größe.

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