Warnwesten dürfen nicht im Schrank verstauben

Im Interview mit der Nordwest-Zeitung erklärt Fahrschullehrer Dirk Mammen, dass es auf Deutschlands Straßen viele Gefahren für Kinder gebe. Mammen gibt auch Tipps, worauf Eltern jetzt achten sollten, wenn die Temperaturen steigen, die Tage länger werden und Kinder wieder öfter dem Fahrradfahnen frönen.

Wichtig sei, so Mammen, dass man die Kinder nicht einfach losfahren lasse. „Gerade den Weg zur Schule sollten Eltern einmal alleine abfahren, da sie morgens vor allem nach ihrem Kind schauen und nicht auf die Gefahren achten.“ So sei es gut, wenn man die Strecke schon kenne. Wichtig sei auch, dass man sich in die Kinder hinein versetze. So könnten hohe Hecken gefährlich werden. Die großen Fahnen, die Kinder an Fahrrädern haben, seien sehr hilfreich, damit die Aufmerksamkeit der Autofahrer darauf gelenkt werden. „Leider sieht man diese Fahnen immer weniger.“

Mammen findet es gut, das Fahrradhelme mittlerweile eine Selbstverständlichkeit seien. „Fallen sie häufig herunter, können sie aber auch brechen, ohne dass man es von außen sieht“, weiß Mammen. „Hier sollte man öfter kontrollieren. Außerdem sollten Eltern immer hinter dem Kind fahren, da sie sonst nicht sehen, was hinter dem Kind passiert.“ Wichtig sei deshalb, mit den Kindern explizit das Verhalten bei Straßenüberquerung und Kreuzungen zu besprechen. „Jeder hat von uns das ‚links, rechts, links‘ gelernt, bei vielen ist es aber schnell wieder in Vergessenheit geraten.“

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SPD-Fraktion in Gelsenkirchen will Warnwesten für Kinder im Straßenverkehr

Margret Schneegans (SPD) möchte Aufklärung

Margret Schneegans (SPD) möchte Aufklärung (Foto: SPD Gelsenkirchen)

Dass viele Grundschüler auf dem Weg in ihre Lernanstalt keine Warnwesten anziehen, hat jetzt die Gelsenkirchener Polizei festgestellt. Schon seit Jahren werden Warnwesten kostenlos zur Verfügung gestellt.

Warum dennoch so wenige Grundschulkinder davon Gebrauch machen, möchte die Ratsfraktion der Gelsenkirchener SPD in der nächsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses eruieren, meldet das Onlineportal Lokalkompass.de

Ferner möchte die Fraktion in Erfahrung bringen, warum die Zahl der verletzten Kinder im Straßenverkehr im Vergleich zu den letzten Jahren in Gelsenkirchen nach oben geschnellt ist. Die Ausschussvorsitzende Margret Schneegans kann aus dem aktuellen Verkehrslagebild der Polizei nicht genau erkennen, woran das liegt.

„Wir wissen zwar, dass ein Anstieg der Verletzungen bei Kindern, die selbstständig im Straßenverkehr zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs gewesen sind, zu verzeichnen war“, so Schneegans. „Auch wissen wir, dass die negativen Auswirkungen der Verletzungen geringer geworden sind, weil Kinder als Mitfahrer in Autos besser geschützt werden. Allerdings würden wir auch gerne mal darüber reden, was wir zu Prophylaxe noch besser machen können.“

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Warnwesten: Sicherheit auch bei Nacht und Nebel!

Das österreichische Internetportal Meinbezirk.at berichtete jetzt über die Aktion „Sicherheit auch bei Nacht und Nebel“. Hier hat die Sportunion Ried/Riedmark 500 Warnwesten an alle Schüler der Neuen Mittelschule und Volksschule in Ried verteilt, ebenso wie an alle Kita-Besucher.

Durch ihre Leuchtkraft sollen die Warnwesten für mehr Sicherheit der Kinder auf dem Schul- und Kindergartenweg garantieren. Zuletzt kam es in St. Georgen nämlich zu einem tragischen Unfall, schon deshalb wird die Wichtigkeit einer Warnweste noch einmal in den Fokus gerückt, vor allem in den Wintermonaten. Denn wenn Kinder die Warnwesten tragen, können Autofahrer sie rechtzeitig erkennen.

Der Mitglieder- und Sponsoringbeauftragte der Union, Rudolf Poleschovsky, hat die Aktion ins Leben gerufen und wurde dabei unterstützt von der TWL Logistik in Amstetten, dem REHA Versand in Haid, der Firma „Technische Industrieprodukte“ in Haid, der House of Candles – Vertrieb für Kerzen in Oyenhausen, dem Unternehmen Maxx-Werbung Mauthausen, vom Elternverein Ried-Hochstrass, vom Opel Vertrieb Österreich und von der Sportunion Ried.

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Warnwesten und Punkte-Revolution: Das ändert sich für Autofahrer im Jahr 2014

Ab 1. Mai 2014 werden Verkehrsdelikte wie Tempoverstöße nach dem Punktesystem sanktioniert, außerdem werden bestehende Einträge in das reformierte Register übertragen.

Auch fürs Rasen gibt es Punkte in Flensburg (Foto: Anne Garti  / pixelio.de)

Auch fürs Rasen gibt es Punkte in Flensburg (Foto: Anne Garti / pixelio.de)

Dabei wird die Verkehrssünderdatei in Flensburg umstrukturiert. So werden auch einige Bußgelder in die Höhe geschraubt, das gilt beispielsweise für das Telefonieren mit dem Mobilfunkgerät während des Autofahrens. Außerdem müssen Kfz-Inhaber, die noch keine Warnweste besitzen, sich bis spätestens Juli 2014 eine anschaffen.

Ab dem 1. Mai wird die Flensburger Verkehrssünderkartei reformiert. Volker Lempp vom Auto Club Europa (ACE) erklärt: „In Zukunft werden Verstöße ja nach Schwere mit 1 bis 3 Punkten bestraft, bisher waren das zwischen 1 und 7. Der Führerschein wird allerdings schon nach 8 statt bisher 18 Punkten eingezogen.

In Zukunft verjähren Punkte für einzelne Verkehrssünden einzeln, neue Eintragungen spielen dabei keine Rolle. Delikte für 1 Punkt verjähren nach 30 Monaten, 2 Punkte nach fünf Jahren und 3 Punkte nach zehn Jahren.

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„Herz für Kinder“, Deutsche Post und ADAC bringen Warnwesten mit

Die Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“, die Deutsche Post und der Automobilclub ADAC statten deutschlandweit alle Schulanfänger mit Warnwesten aus, die in Gelb reflektierenden Leuchtstreifen daherkommen. Exemplarisch bekamen Schüler der St. Veit Schule in Mayen die ersten Sicherheitswarn Westen überreicht.

Deshalb verlief die fünfte Stunde für 29 i-Dötzchen der St. Veit Schule in Mayen in der Eifel nicht so wie herkömmlich. Nach der Pause ging es nicht wie sonst in den Klassenraum, sondern in die Aula. Dort bekamen die Schüler als erste im Bundesland Rheinland-Pfalz Sicherheitswarnwesten überreicht, die mit Leuchtstreifen ausgestattet sind. Außerdem gab es für jeden Teilnehmer einen Luftballon, einen Stundenplan, ein Malbuch und einen Plüschhasen.

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Polizei in Bad Kissingen verschenkt Warnwesten

Gerade in der dunklen Jahreszeit, im Herbst und im Winter, ist es zunehmend schwieriger Fahrradfahrer, die sich oftmals auch dunkel kleiden, im Straßenverkehr rechtzeitig zu erkennen.

Deshalb hat die Polizei und die Kreisverkehrswacht in Bad Kissingen jetzt eine Aktion gestartet, die nicht nur nützlich ist, sondern auch Leben retten kann. Sie haben nämlich Warnwesten verschenkt. Das Online-Portal inFranken.de hat darüber berichtet.

So ist beispielsweise der Straßenverkehr in der Bad Kissinger Schönbornstraße gerade am frühen Morgen immer sehr stark ausgeprägt. Zwischen dem allmorgendlichen Berufsverkehr tummeln sich auch Roller-, Mofa- und Fahrradfahrer. Es fällt sofort ins Auge, dass fast alle sehr dunkel gekleidet sind.

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Da lachen ja die Hühner, oder?! Onlineshop vertreibt Warnwesten für Geflügel

Die Warnweste für Hühner schützt im Verkehr (Foto: Omlet)

Die Warnweste für Hühner schützt im Verkehr (Foto: Omlet)

Das britische Unternehmen „Omlet“ hat ein Marketingvideo gedreht, indem ein schwarzes und ein braunes Huhn zufrieden in ihrem Gehege gackern, hier und da ein Korn aufpicken und irgendwann auf die Straße laufen.

Natürlich kommt jetzt (nicht nur der Dramaturgie wegen) ein Fahrzeug angeschossen, doch den Hühnern passiert nichts, da der Fahrer wegen der Geflügel Warnweste das Federvieh rechtzeitig erkennt und auf die Bremse tritt – die Hühner schauen zwar ein wenig verdattert durch die Gegend, bleiben aber unverletzt!

Ein britisches Unternehmen? Hier kann doch nur Monty Python seine Finger im Spiel haben!? Doch weit gefehlt! „Omlet“ stellt Produkte für den Tierbedarf her und offeriert jetzt eben auch Warnwesten für Hühner. Und es gibt sogar einen Markt dafür. So können schließlich ausrangierte Legehennen beispielsweise bei Tierliebhabern einen Ruhestand genießen, der ihnen gebührt.

So hat zum Beispiel Katja Tiedemann eine Hühner-Initiative gegründet, für Hennen, die das Rentenalter erreicht haben. „Rettet das Huhn“ wendet sich an Hobby-Geflügelhalter, die den Ex-Legehennen einen schönen Lebensabend bieten möchten. Schließlich wartet eine Henne herkömmlicherweise auf den Tod, die Initiative hat jetzt in der gesamten Bundesrepublik schon mehr als 10.000 Hühner diesem Schicksal vorenthalten.

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Prostituierte in Els Alamus: bessere Sicherheit im Verkehr dank Warnwesten

Im spanischen Els Alamus tragen die Prostituierten jetzt ganz besondere Reizwäsche, damit sie gegen Verkehrsunfälle im herkömmlichen Sinne gewappnet sind. Denn der Bürgermeister der im Nordosten Spaniens gelegen Gemeinde José Maria Bea hat jetzt die Warnwestenpflicht für die Gunstgewerblerinnen eingeführt.

Schließlich gibt es in Spanien ein Gesetz, dass derjenige, der sich an einer Landstraße befindet, gut sichtbar mit einer Warnweste ausgestattet sein muss. In Els Alamus wird diese spanische Straßenverkehrsordnung nun ohne Bedingungen in die Tat umgesetzt.

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Lächeln mit Kelle und Warnweste

In der Serie „Stark im Alter“ widmet sich die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) im vierten Teil mit ehrenamtlichen Verkehrslosen, die natürlich auch Warnwesten tragen müssen. So sorgen seit 2006 Klaus-Dieter Meier und zwölf weitere rüstige Rentner dafür, dass der Verkehrsübergang an der „Rü“ in Essen sicherer geworden ist, damit möchte der 66-jährige „etwas zurückgeben“, wie er sagt. Die ehrenamtlichen gehören in Essen längst zum allgemeinen Straßenbild, durch sie konnte das Unfallrisiko bereits nach unten geschraubt werden.

Die Senioren mit den Warnwesten zählen mittlerweile ebenso zum Straßenbild in Rüttenscheid wie der hektische Publikumsverkehr auf dem stark frequentierten Stück zwischen Martinstraße und Stern oder wie der Markt. Einige Senioren kümmern sich seit rund sieben Jahren als Ehrenamtliche um die Verkehrssicherheit, an einem der tückischsten Quartier-Zebrastreifen. Es handelt sich um den Übergang in der Nähe der Kreuzung Dorotheen-/Christophstraße.

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Bundesrat beschließt Warnwestenpflicht für Deutschland

Manche Dinge liegen so klar auf der Hand, dass die Frage erlaubt sein muss, warum man dafür erst Gesetze schaffen muss?! Endlich wird jetzt auch in Deutschland eine Warnwesten-Pflicht eingeführt, leider nur halbherzig und auch erst in einem Jahr.

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Bundesrat für Deutschland eine Warnwestenpflicht verabschiedet. Damit folgt Deutschland bezüglich der Warnwestenpflicht dem Vorbild seiner europäischen Nachbarländer. Wer in seinem Fahrzeug noch keine Warnweste liegen hat, sollte sich diese schnellstens anschaffen und im Auto platzieren.

Denn spätestens zum 1. Juli 2014 muss in jedem Auto eine Warnweste mitgeführt werden. Paragraph 53a Abs. 2 StVZO wird um Ziffer 3 ergänzt, die besagt, dass eine Warnweste mitgeführt werden muss, es wird hier nicht von Warnwesten für alle Mitfahrer gesprochen. Deutschland nimmt in das Gesetz auch keine Tragepflicht für den Fall einer Panne oder eines Unfalls mit auf. Die Warnwestenpflicht bezieht sich auf alle Busse, LKW und PKW, die in Deutschland zugelassen sind, Motorräder sind nicht Inhalt des Gesetzes.

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