Warnweste ist wichtig und macht sichtbar

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schreibt Autor Christian Geyer, dass die Anzahl der Warnwesten Träger immer größer werde und diese damit annoncieren, dass sie auf alles vorbereitet seien. Das sei auch gut. So entstehe aber gesamtgesellschaftlich eine neue Uniformität, niemand wisse mehr, wen er vor sich hat.

Warnweste nicht nur bei Panne?! (Foto: GTÜ / pixelio.de)

Warnweste nicht nur bei Panne?! (Foto: GTÜ / pixelio.de)

Es sei die Zeit einer geistigen Situation, zu der die wachsende Bereitschaft zähle, vermehrt Warnwesten anzuziehen. Auf der Straße sehe man jeden Tag mehr Warnwesten Träger. Es sei so, dass fast jede graue Maus nun Gelb trage. Durch die Warnweste werde ein gelassener Daueralarm ausgedrückt, die Einsicht in die Notwendigkeit signalisiere.

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Warnwesten vor allem im Winter lebenswichtig

Das „Wochenblatt“ aus Regensburg hat jetzt noch einmal unterstrichen, dass der Unterschied zwischen Übersehen- und Gesehenwerden lebenswichtig sein kann.

In der düsteren Jahreszeiten kann die Warnweste Leben retten! (Foto: Bernd Kasper  / pixelio.de)

In der düsteren Jahreszeiten kann die Warnweste Leben retten! (Foto: Bernd Kasper / pixelio.de)

Denn vor allem in den düsteren Herbst- und Wintermonaten gibt es immer wieder schwere Unfälle, wenn ein Autofahrer bei einem Defekt oder einer Panne neben seinem Fahrzeug steht und von anderen Verkehrsteilnehmern erfasst wird, weil er zu spät gesehen worden ist. Deshalb sollte jeder Autofahrer seine Warnweste im Fahrzeug griffbereit platzieren, schon im ureigenen Interesse.

In Deutschland besteht die allgemeine Warnwestenpflicht seit 1. Juli 2014, hier muss unabhängig von der Zahl der mitfahrenden Personen in jedem Fahrzeug eine Warnweste mitgeführt werden. Diese neue Regelung ist für Busse, Wohnmobile, Lkw und Pkw gültig. Nicht betroffen sind Motorräder.

Seit den 1990er Jahren gibt es diese Pflicht schon in Fahrzeugen, die gewerblich genutzt werden. Die Weste ist hilfreich dabei, dass Beifahrer oder Fahrer bei einem Unfall oder einer Panne von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesichtet werden. Schließlich ereignen sich Pannen oder Unfälle sehr oft nicht auf wenig befahrenen Straßen, sondern an schlecht einsehbaren und somit gefährlichen Stellen oder stark frequentierten Autobahnen. In der Dämmerung und Dunkelheit ist es für andere Verkehrsteilnehmer sehr schwer, die Lage früh genug richtig einzuschätzen.

So werden Autofahrer, die am Straßenrand stehen, oft erst sehr spät wahrgenommen. Die Sichtbarkeit durch das Tragen einer Warnweste kann auf über 140 m gesteigert werden, ohne Warnweste ist sie auf rund 80 m limitiert. Ein großer Unterschied, der Leben retten kann.

Der Leiter der Kfz-Schadensabteilung der HDI Versicherung AG, Hans-Joachim Koch, appelliert an die Autofahrer: „Die Warnweste muss an einen gut erreichbaren Platz im inneren des Fahrzeugs oder ins Handschuhfach gelegt werden. Dann kann die Warnweste schon vor dem Aussteigen angezogen werden.“

Denn wenn man ohne Weste aussteigt und die Warnweste erst im Kofferraum suchen müsse, begebe man sich unnötig in Gefahr. Um auch die Sicherheit anderer Passagiere nach oben zu schrauben, empfiehlt der Experte, dass man mehrere Warnwesten mitführen solle, dann könnten alle Autoinsassen bei einer Panne das Fahrzeug gut sichtbar verlassen.

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Mit Handschuh und Warnweste

Die „Badische Zeitung“ berichtete jetzt über die Aktion „Ettenheim wird müllfrei“.

Ettlingen (hier: Schloss Ortenau) soll müllfrei bleiben! (Foto:  Andrea Sch.  / pixelio.de)

Ettlingen (hier: Schloss Ortenau) soll müllfrei bleiben! (Foto: Andrea Sch. / pixelio.de)

Dabei sammelte die Klasse 4a der Ettenheimer Grundschule den Müll von Personen ein, die ihn ohne Sinn auf die Straße geworfen hatten. Der Sozialarbeiter der Lernanstalt ermunterte die Schüler zu dieser Putzparty. Die Kinder waren sogleich frohen Mutes, beteiligten sich zahlreich und rege an der Aktion.

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Sicher durch die dunkle Jahreszeit – Aktion für Senioren

Was für Autofahrer seit dem 1. Juli 2014 Pflicht ist und für Schulkinder bereits seit Jahren propagiert wird, versuchen nun auch mehr und mehr Verbände und Institutionen bei den Senioren publik zu machen – Warnwesten können im Straßenverkehr lebensrettend sein. Vor allem in der kalten Jahreszeit sind Warnwesten auch für Fußgänger und Radfahrer ein zuverlässiger Schutz.

In jedem Auto muss seit Juli mindestens eine Warnweste mitgeführt werden. In Kindergärten und Grundschulen werden seit Jahren zum Schulbeginn Kinderwarnwesten verteilt, denn mit einer Warnweste sind die Kleinen viel eher für Autofahrer und Radfahrer sichtbar. Doch auch für Senioren ist das Tragen einer Warnweste ein sicherer Schutz im Straßenverkehr. Um die Senioren davon zu überzeugen, sich vor allem in der dunklen Jahreszeit auch als Fußgänger durch eine leuchtende Warnweste zu schützen, werden vielerorts Seniorenverbände, soziale Institutionen und die Polizei mobil und versuchen die älteren Mitbürger durch gezielte Aktionen für das Thema zu interessieren und sensibilisieren.

So gaben nun auch Mitglieder des Seniorenbeirates Porta Westfalica, zusammen mit dem Verkehrssicherheitsbeauftragten und dem Leiter der Polizeiwache Porta Westfalica in Hausberge Tipps rund um die Themen „Senioren im Straßenverkehr“ und „Warnwesten für Senioren“. Nicht nur Kinder, sondern auch ältere Menschen sind in der dunklen Jahreszeit als Fußgänger besonders gefährdet. Eine Warnweste macht sie bei Dunkelheit und schlechtem Wetter für andere Verkehrsteilnehmer viel früher sichtbar. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, trugen die Initiatoren der jüngsten Aktion in Hausberge selbstverständlich Warnwesten während der öffentlichen Veranstaltung.

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Gute Taten mit Warnweste in Warstein

Die Prinzengarde von Warstein hat Altkleidersäcke gesammelt, eine Mitarbeiterin aus dem WAZ-Konzern hat dabei mitgeholfen.

Garde Warstein war mit Warnweste unterwegs (Foto: facebook)

Garde Warstein war mit Warnweste unterwegs (Foto: Facebook)

Elisa Sobkowiak erklärt, dass sie mit ihrer Familie schon oft gemeinsam Säcke geschnürt habe, die voll mit alten Kleidern gewesen seien, die nicht mehr angezogen wurden. Man habe sie entweder ins Recycling gegeben oder an bedürftige Menschen gespendet.

Mit dem Wurf in den Container hatte sich so die Sache unkompliziert und ohne Anstrengung gelöst. Jetzt wollte die freie Mitarbeiterin der „Westfalen Post“ mehr tun, und in jenen Job hinein riechen, bei dem Menschen regelmäßig gebrauchte Klamotten einsammeln.

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Warnwestenpflicht auch für Oldtimer

Seit dem 1. Juli gilt die Warnwestenpflicht für alle PKWs. Was aber ist mit Oldtimern, die mit einem H-Kennzeichen oder 07-Kennzeichen ausgestattet sind?

Als Oldtimer gelten Fahrzeuge, die als ein „kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“ eingestuft sind. Die Fahrzeuge müssen in aller Regel mindestens 20 Jahre alt sein, um offiziell als Young- oder Oldtimer zu gelten. Diese Fahrzeuge können mit einem H-Kennzeichen oder ein 07-Wechselkennzeichen zugelassen werden. H-Kennzeichen oder 07-Wechselkennzeichen erfordern jedoch auch einige Nutzungseinschränkungen. So dürfen die Fahrzeuge nicht zur alltäglichen Nutzung verwendet werden. Zugelassen sind nur Fahrten zu und von Oldtimerveranstaltungen, Probefahrten beim Verkauf der Fahrzeuge, Fahrten zum Zwecke der Wartung und Reparatur sowie Überführungsfahrten. Damit die eine normale Teilnahme am Straßenverkehr mehr oder weniger ausgeschlossen.

Auch in Punkto Sicherheit gelten für Oldtimer etwas andere Regeln. So sind Oldtimer mit entsprechendem Kennzeichen von der herkömmlichen TÜV-Untersuchung ausgeschlossen. Stattdessen benötigen sie ein Sondergutachten, in dem die Sicherheit von Bremsen, Leuchten und Blinkern bescheinigt wird. Selbstverständlich müssen die alten Schätzchen auch nicht mit Sicherheitsgurten nachgerüstet werden, denn eine Voraussetzung zum Erlangen des Oldtimerstatus ist der Originalzustand des Fahrzeuges. Anders verhält es sich jedoch in Falle der Warnwestenpflicht.

Trotz aller Sonderregelungen und Nutzungseinschränkungen sind Oldtimer mit H-Kennzeichen oder 07-Wechselkennzeichen nicht von der allgemeinen Warnwestenpflicht für PKWs befreit. Auch wenn es nicht ganz stilecht ist – auf der Fahrt zur nächsten Oldtimer Rallye muss daher mindestens eine Warnweste mit an Bord sein. Wer alle Insassen schützen will, sollte bei Fahrten mit dem Oldtimer besser für jeden Insassen eine Weste an Bord haben.

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Jagdterrier Quinta aus Gera trotz Warnweste vermisst

Ein deutscher Jagdterrier wird seit 30. November vermisst. Der Hund, der eine Warnweste mit Telefonnummer trug, wird von seinem Besitzer seitdem verzweifelt gesucht.

Jagdhubd Quinta ging bei der Jagd verloren (Foto: Michael Loeper  / pixelio.de)

Jagdhubd Quinta ging bei der Jagd verloren (Foto: Michael Loeper / pixelio.de)

Der Deutsche Jagdterrier „Quinta vom Klingteich“ wird seit 30. November gegen 9 Uhr von seinem Herrchen Tino Mantey gesucht. Nach einer Jagd war der Hund nicht wieder zurückgekehrt.

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Warnwesten für Hund und Hundeführer

Warnwesten sind nicht nur im öffentlichen Straßenverkehr für Auto- und Radfahrer oder im Rahmen des Arbeitsschutzes eine wertvolle und wichtige Schutzmaßnahme. Darüber hinaus werden sie mehr und mehr in vielen weiteren Lebensbereichen benötigt und eingesetzt. Auch Hundehalter sollten sich selbst und ihre Vierbeiner bei Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter durch entsprechende Westen schützen.

Hunde müssen bei jedem Wetter raus. Wenn es dunkel ist oder bei schlechtem Wetter sind Hundeführer und Hund für Autofahrer erst sehr spät sichtbar. Die Unfallgefahr steigt also auch beim Gassigehen ohne Schutzkleidung enorm an. Schon seit geraumer Zeit gibt es ein entsprechendes Equipment für Hunde in zahlreichen Ausführungen und Größen. Die Tiere können durch „Warnwesten“ oder mit reflektierenden Halsbändern und Leinen geschützt werden. Beim Menschen sieht es etwas anders aus, wenn diese dick eingepackt durch die Dunkelheit stapfen.

Inzwischen macht die Polizei in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Institutionen allerorts auf Verkehrssicherheitsveranstaltungen auch auf Warnwesten für Hundeführer und Hunde aufmerksam, denn bei aller Fürsorge für den geliebten Vierbeiner sollten Hundebesitzer nicht vergessen, an den eigenen Schutz zu denken. Verkehrsexperten weisen darauf hin, dass Hundeführer sich bei Dunkelheit und schlechtem Wetter keineswegs nur auf die reflektierende Wirkung der Hundeweste oder von Halsband und Leine verlassen sollten. Auch wenn der Hund dadurch für vorbeifahrende Autos besser und vor allem schneller sichtbar wird, bleibt der Hundeführer ohne eigene Warnweste für die Autofahrer schlecht erkennbar. Wer nicht zu den handelsüblichen Warnwesten für Autofahrer zurückgreifen möchte, findet für das Gassigehen inzwischen verschiedene Westenmodelle, speziell für Hundeführer.

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„Eislauf-Floh“ Nathalie präsentiert neue Warnweste

Eiskunstläuferin Natalie Weinzierl konnte jetzt als Botschafterin für die lebenswichtige Aktion „Sichtbar in Frankenthal“ gewonnen werden.

Obacht im Dunkeln! (Foto: Bernd-Kasper /  pixelio.de)

Obacht im Dunkeln! (Foto: Bernd-Kasper / pixelio.de)

Dabei präsentiert der „Eislauf-Floh“ die neue reflektierende Warnweste. Schließlich lauern vor allem in den düsteren Jahreszeiten auf den Straßen für Fußgänger und Radfahrer wieder große Gefahren. Die Polizei im pfälzischen Frankenthal stellte deshalb im Rahmen der Aktion „Sichtbar in Frankenthal“ die neuen Warnwesten, die mit Polizeistern und Frankenthaler Tor bedruckt sind, vor.

Die sympathische Botschafterin der Aktion ist Olympia-Teilnehmerin Nathalie Weinzierl. Die Eiskunstläuferin wurde 2012 „Sportlerin des Jahres“ in Frankenthal und ist hinter OB Theo Wieder in ihrer Heimatstadt die zweite große sichtbare Persönlichkeit.

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Rad fahrende Senioren – Bitte nur mit Helm und Warnweste

Radfahren kann gefährlich sein. Das weiß jeder, doch die wenigsten achten darauf, beim Radfahren verkehrssicher ausgerüstet zu sein. Was bei Kindern längst selbstverständlich geworden ist, sollten auch die Erwachsenen befolgen und Helm und Warnweste tragen. Vor allem für Senioren ist das eine wichtige Sicherheitsmaßnahme, denn bei älteren Menschen ist die Verletzungs- und Sturzgefahr enorm hoch.

Senioren sind im Straßenverkehr grundsätzlich stärker gefährdet als jüngere Menschen. Vor allem beim Radfahren sind unter den Unfallopfer weitaus mehr ältere Menschen. So belegen Polizeistatistiken, dass jeder dritte Radfahrer, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, älter als 60 Jahre ist. Senioren sollten sich daher immer durch einen Fahrradhelm und eine Warnweste schützen.

Das Tragen einer Warnweste kann im Zweifelsfall lebensrettend sein, denn durch die erhöhte Sturzgefahr sind Senioren ohne eine schützende Warnweste viel häufige der Gefahr ausgesetzt, erst viel zu spät von vorbeifahrenden Autofahrern gesehen zu werden.
Dass das Tragen von Helm und Warnweste für Senioren trotz schmerzhafter Verletzungen zu einem glücklichen Ende führen kann, zeigte erst kürzlich der schwere Sturz einer Seniorin aus einer Schalmtaler Senioren-Radlergruppe, die dank Helm und Warnweste noch einmal glimpflich davon kam.

Im Kreis Viersen bietet die Polizei wie vielerorts daher spezielle Sicherheitskurse für Senioren auf dem Rad an. Dabei ist das Tragen von Helm und Warnweste Pflicht. Die Schwalmtaler Senioren-Radlergruppe bekam übrigens die notwendigen Warnwesten nach dem Unfall einer ihrer Seniorinnen von der Viersener Polizei geschenkt.
Und diese Sicherheitskurse setzen sich bundesweit immer mehr durch bzw. werden intensiver angeboten – was nur zu befürworten ist.

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