Motorradfahrer: ADAC will Warnwestenpflicht

Der ADAC will, dass auch Motorradfahrer in Zukunft eine Warnweste mitführen müssen, während die Landespolizei in Schleswig-Holstein sich dafür ausspricht, dass die Biker sogar während der Fahrt eine Warnweste tragen sollen.

Will seine Freiheit nicht verlieren: der BMW-Motorradclub Lübeck vor seinem Vereinslokal.

Will seine Freiheit nicht verlieren: der BMW-Motorradclub Lübeck vor seinem Vereinslokal

Seit dem 1. Juli muss jeder Autofahrer Deutschlands eine Warnweste mitführen. So soll er bei Unfällen von anderen Verkehrsteilnehmern besser erkannt werden. Diese Regelung trifft bislang nicht auf Motorradfahrer zu. Massiver Protest kommt jetzt aus Schleswig-Holstein, wo der ADAC auch eine Warnwestenpflicht für Motorradfahrer will.

Dabei geht die Landespolizei des nördlichen Bundeslandes noch weiter und plädiert dafür, dass Motorradfahrer auch während der Fahrt eine reflektierende Warnweste tragen sollten. Eine Regelungslücke hat die CDU-Landtagsfraktion im Gesetz identifiziert, diese müsse im Sinne von mehr Verkehrssicherheit geschlossen werden.

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Unfall im Urlaub – nicht nur auf Warnweste achten!

Wenn es im Ausland einen Crash gibt, wissen viele Autofahrer nicht, wie sie sich verhalten sollen. Es kommt nicht nur darauf an, eine Warnweste dabei zu haben, zuhause müssen die Schäden auch richtig reguliert werden.

 

Bei Unfall im Ausland muss einiges beachtet werden (Foto:  romelia  / pixelio.de)

Bei Unfall im Ausland muss einiges beachtet werden (Foto: romelia / pixelio.de)

In einem Dorf bei Neapel knallt der Hintermann in dichtem Stadtverkehr hinten drauf und schiebt das Auto der Touristen auf das vor ihnen fahrende Fahrzeug! Was jetzt am besten zu tun ist, erklären die Juristen des ADAC.

Zuerst einmal muss die Unfallstelle gesichert werden, denn auch im Ausland gilt wie in der Heimat: Sofortiges Anhalten, Anlegen der Warnwesten, Absichern der Unfallstelle mit Warndreieck und Versorgung potentieller Verletzter.

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Mehr Zeit für Sicherheit und Warnwesten

Der ADAC moniert, dass es für die Verkehrserziehung von Jugendlichen an den Schulen viel zu wenig Zeit gebe, statt auf dem Stundenplan zustehen, würden meist nur einzelne Aktionstage angeboten.

Der ADAC bietet Grundschulen und Kindergärten die Aktion „Aufgepasst mit ADACUS“ an (Foto: ADAC)

Der ADAC bietet Grundschulen und Kindergärten die Aktion „Aufgepasst mit ADACUS“ an (Foto: ADAC)

Mit dem Vorschlaghammer beispielsweise betreibt Reinhold Faiß Verkehrserziehung. Am Esslinger Mörike-Gymnasium wird jeder Schüler mit diesem Werkzeug ausgestattet, mit dem sich kraftvoll zuschlagen lässt.

Ein Holzkopf, der über Sensoren verfügt, ist das Ziel des Anschlags. Die Schüler können auf einem Computerbildschirm anschließend erkennen, welche Folgen ein Aufprall hat, der mit vergleichbarer Wucht stattfindet. Dies kann zum Beispiel bei einem Sturz vom Rad passieren und entsprechende Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Nachdem der Holzkopf einen Helm aufgezogen bekommen hat, dürfen die Schüler noch einmal zuhauen: statt einer mittelschweren Gehirnerschütterung würde es mit Helm wohl nur noch eine große Beule geben.

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ADAC: Kleine Kids hatten großen Auftritt

Die ADAC-Stiftung „Gelber Engel“ hat mit ihren Partnern zum fünften Mal Sicherheitswesten an Erstklässler verteilt, das Ziel lautet „Mehr Sicherheit für Kinder!“

Übergabe der Sicherheitswesten heute an der Grundschule am Brandenburger Tor in Berlin Mit stolzen Kinder zeigen sich (v.l.): Kurt Lorkowski, Vertriebsdirektor Deutsche Post AG, Judith Dommermuth, Vorstand der Hilfsorganisation BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ , Dr. August Markl, Erster Vizepräsident des ADAC, Dr. Kay Lindemann Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA/Foto: ADAC)

Übergabe der Sicherheitswesten heute an der Grundschule am Brandenburger Tor in Berlin
Mit stolzen Kinder zeigen sich (v.l.): Kurt Lorkowski, Vertriebsdirektor Deutsche Post AG, Judith Dommermuth, Vorstand der Hilfsorganisation BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ , Dr. August Markl, Erster Vizepräsident des ADAC, Dr. Kay Lindemann Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA/Foto: ADAC)

Auf dem Pausenhof der Grundschule am Brandenburger Tor stehen Charlotte und Lea Hand in Hand. Sie haben gerade ihre neuen Warnwesten bekommen, jetzt dürfen sie Ballons in die Luft fliegen lassen. Die wiederum haben sie von Dr. Kay Lindemann vom Verband der Automobilindustrie (VDA) sowie vom Interims-Präsidenten des ADAC Dr. August Markl erhalten.

An der Berliner Grundschule an der Lindenstraße lassen alle i-Dötzchen jetzt ihre roten und gelben Ballons steigen. Der Startschuss für die fünfte Ausgabe der Sicherheitswesten-Schulanfängeraktion.

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Ohne Warnweste keine Zuckertüte

Seit Ende der Sommerferien und demnächst auch, wenn der Unterricht nach der Herbst-Auszeit wieder beginnt, gehört die Warnweste zum Straßenbild.

„Kurzfristige Freude machen Schultüten mit Süßigkeiten, Reflektoren und Warnwesten allerdings bringen lebensrettenden Segen“, so der Ost-Thüringer CDU Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel

„Kurzfristige Freude machen Schultüten mit Süßigkeiten, Reflektoren und Warnwesten allerdings bringen lebensrettenden Segen“, so der Ost-Thüringer CDU Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel

Ebenso wie bunte Schulranzen, an denen ein rundes Köpfchen, zwei kurze Beine und zwei kleine Arme baumeln. Politiker und Verkehrsexperten appellieren deshalb an die Fairness und Achtsamkeit aller Verkehrsteilnehmer.

In Thüringen beispielsweise haben sich Anfang September 17.000 i-Dötzchen erstmalig auf ihren Weg zur Schule gemacht, was im Umkehrschluss 17.000-mal besondere Vorsicht bezüglich der diesjährigen ABC-Schützen bedeutet.

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Warnwesten als Arbeitskleidung – wie groß darf der Firmenaufdruck sein?

In vielen Arbeitsbereichen ist das Tragen von Warnwesten bei der Arbeit ein Muss. Die Westen werden in aller Regel von den Firmen gestellt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie oftmals gleichzeitig auch zu Werbezwecken das Firmenlogo oder den Firmennamen tragen sollen. Doch wie groß darf der Firmenaufdruck sein?

Vor allem im Straßenbau, bei Straßenreinigungsarbeiten, bei Forstarbeiten, der Müllbeseitigung und Arbeiten auf dem Bau sind Warnwesten eine vorgeschriebene Sicherheitsmaßnahme für die Beschäftigten. Anders als für die Autofahrer besteht durch die Arbeitsschutz- und Unfallschutzverordnungen für Beschäftigte eine Tragepflicht. Die vorgeschriebenen Warnwesten werden den Beschäftigten daher in aller Regel von den Unternehmen zur Verfügung gestellt und sollen neben der Sicherheit der Mitarbeiter meist auch als Werbemittel für das Unternehmen dienen. Doch Beschriftungen und Firmenlogos sind nur in ganz bestimmten Abmessungen zulässig.

Für berufliche Warnkleidung und Warnwesten gibt es insgesamt 3 Sicherheitsklassen, von denen die Klasse 3 die beste Sichtbarkeit gewährleistet. Die Warnwesten bestehen aus einem fluoreszierenden Hintergrundmaterial, welches vor allem für eine gute Sichtbarkeit bei Tage sorgt sowie aus retroreflektierendem Material, das bei Dunkelheit die Sicherheit erhöht. Für alle drei Sicherheitsklassen gibt es nach DIN EN 471 eine genaue Tabelle, in der die maximale Größe von Beschriftungen und Aufdrucken zu Werbezwecken geregelt ist. So dürfen etwa auf einer Warnweste der Sicherheitsklasse 3 nur 0,80 % der Fläche aus fluoreszierendem Material und 0,20 % der retroreflektierenden Fläche zur Werbung genutzt werden. Diese genauen Maßangaben beziehen sich immer auf Westen der kleinsten Größe.

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Warnwesten für Schulanfänger

Seit dem 1. Juli gibt es für Autofahrer die Warnwestenpflicht. Doch nicht nur Autofahrer sind durch das Tragen von Warnwesten viel besser sichtbar. Vor allem Schulanfänger sind noch sehr unsicher im Straßenverkehr und sollten auf ihrem Schulweg unbedingt eine Warnweste tragen. Wie jedes Jahr zum Schulbeginn hat der ADAC in vielen Orten Deutschlands wieder Warnwesten an Schulanfänger verteilt.

Warnwesten können gleichermaßen für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger lebensrettend sein. Vor allem für Schulanfänger sind die leuchtenden Westen ein Garant für mehr Sicherheit auf dem Schulweg. Untersuchungen haben ergeben, dass Personen im Dämmerlicht erst in einer Entfernung von circa 80 m für Autofahrer sichtbar werden. Tragen die Fußgänger jedoch eine Warnweste, werden sie bereits in einer Entfernung von etwa 150 m wahrgenommen. Schulkinder und insbesondere Schulanfänger sind besonders gefährdet. Sie bewegen sich noch nicht so sicher im Straßenverkehr und müssen genau zu Berufsverkehrszeiten ihren Schulweg antreten. Der ADAC hat es sich daher bereits seit Jahren zur Aufgabe gemacht, Schulanfänger, kurz nach Schulbeginn, mit den lebensrettenden Westen kostenlos auszustatten.

In diesem Jahr hat der Automobilclub rund eine Woche nach dem Schulbeginn im oberbayerischen Burghausen leuchtend gelbe Warnwesten an Schulanfänger übergeben. Mit dieser Aktion sollen die Kinder aktiv geschützt werden und Eltern und Autofahrer auf die Gefahren auf dem Schulweg aufmerksam gemacht werden. Für Schulanfänger aus anderen Regionen, die möglicherweise nicht mit den kostenlosen Warnwesten ausgestattet werden, sollten daher die Eltern rechtzeitig eine Warnweste besorgen. Vor allem zu Beginn der dunklen Jahreszeit kann diese das Leben des eigenen Kindes retten.

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Warnwesten zur Sicherheit von Jägern und Jagdhunden

Warnwesten sind im Arbeitsschutz und inzwischen auch im Straßenverkehr etabliert. Berufstätige, Radfahrer und Autofahrer wissen mittlerweile, dass das Tragen von Warnwesten lebensrettend sein kann. Doch die nützlichen Westen sind nicht nur für Menschen in bestimmten Situationen eine wichtige Sicherheitsmaßnahme. Auch Jagdhunde können durch spezielle Warnwesten für Hunde vor den Gefahren während der Jagdsaison geschützt werden.

Vielerorts hat die Jagdsaison bereits begonnen oder steht zumindest kurz bevor. Für Jäger und Hunde beginnt eine spannende, aber auch gefährliche Zeit. Schnell können die Jäger und ihre Vierbeiner mit dem gejagten Wild verwechseln. Erfahrende Jäger schützen nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Hunde daher durch Warnwesten oder Warnhalsungen. Während für Jäger bei Bewegungsjagden Warnwesten oder Jacken in Warnfarben Pflicht ist, sind Warnwesten für Jagdhunde eine freiwillige Schutzmaßnahme, der, trotz aller Gefahren für die Vierbeiner, immer noch viele Jäger skeptisch gegenüberstehen.

Dabei stehen den Jägern zum Schutz der eigenen Tiere verschieden Warnwesten-Modelle zur Verfügung, die perfekt auf die Anatomie der Hunde, deren Bewegungsdrang sowie die topografischen Gegebenheiten bei der Jagd abgestimmt sind. Das am häufigsten vorgebrachte Argument gegen die Hunde-Warnwesten bei der Jagd ist die Gefahr des Hängenbleibens im dichten Gestrüpp des Waldes. Passionierte Jäger, die ihre Tiere schon lange durch entsprechende Warnwesten schützen berichten jedoch, dass die Hunde sich nur äußerst selten tatsächlich mit ihren Westen im Geäst verheddern und sehen die Verwechslungsgefahr zwischen Hund und Wild als weitaus größer an.

Letztendlich bleibt es jedem Jäger selbst überlassen, seine Tiere durch entsprechende Westen zu schützen. Zum Glück entscheiden sich jedoch immer mehr Jäger zum Schutz ihrer Hunde für die Verwendung von Warnwesten oder Warnhalsungen.

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Warnweste – auch für Radfahrer sinnvoll

Spätestens jetzt sollten auch Radfahrer an das Tragen einer Warnwesten denken, denn der Herbst streckt so langsam seine Fühler aus. Regen, Nebel und immer kürzere werdende Tage stehen kurz bevor. Für Radfahrer bedeutet dies, erschwerte Fahrbedingungen und vor allem die große Gefahr, von Autofahrern womöglich noch schneller übersehen zu werden.

Das Radfahren muss nicht unbedingt nur auf die Sommermonate beschränkt werden. Auch im Herbst und im Winter kann das Fahrrad durchaus genutzt werden, wenn das Fahrrad herbst- und wintertauglich gemacht wird und einige Sicherheitsregeln beachtet werden.

Der Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, Raphael Pavan, spricht aus, was eigentlich allen Radfahrern bewusst sein sollte: Schlechte Sichtverhältnisse in Herbst und Winter sind die größten Gefahren für Radfahrer. Regen, Nebel und die früh einsetzende Dunkelheit behindern für Autofahrer und Fahrradfahrer gleichermaßen die Sicht. Radfahrer mit dunkler Kleidung werden von PKW-Fahrern erst in einer Entfernung von 25 m gesehen. Zudem sind viele Autofahrer in Herbst und Winter noch weniger auf Radfahrer eingestellt, denn traditionell nutzen viel weniger Menschen zu dieser Jahreszeit das Fahrrad.

Neben einer einwandfrei funktionierenden Fahrradbeleuchtung, Katzenaugen und Reflexstreifen am Rad, ist Sicherheitskleidung für Radfahrer unerlässlich. Eine Warnweste ist dabei für Fahrradfahrer die beste Variante. Während Radfahrer mit Reflektoren in einer Entfernung von 40 m sichtbar werden, können Fahrradfahrer mit Warnweste bereits im Abstand von 130 m von Autofahrern wahrgenommen werden. Wer auch in der dunklen Jahreszeit weiterhin das Fahrrad nutzen möchte, sollte daher unbedingt eine Warnweste tragen, denn auch beim Fahrradfahren gilt: Das Tragen einer Warnweste kann das eigene Leben retten.

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Wunderbare Warnweste

Wenn die Sommerferien zu Ende sind und viele Kinder eingeschult werden, gibt es in vielen Städten die Aktion „Sicherer Schulweg“.

Halten. Sehen. Sichergehen. - Unter diesem Motto startete der ACE Auto Club Europa eine neue Verkehrssicherheitsaktion zur Unfallverhütung an Zebrastreifen. Club-Mitarbeiterin Julia Kroll war mit dem Zebra-Maskottchen unterwegs. (Foto: ACE Auto Club Europa / Pueschner)

Halten. Sehen. Sichergehen. – Unter diesem Motto startete der ACE Auto Club Europa eine neue Verkehrssicherheitsaktion zur Unfallverhütung an Zebrastreifen. Club-Mitarbeiterin Julia Kroll war mit dem Zebra-Maskottchen unterwegs. (Foto: ACE Auto Club Europa / Pueschner)

Dann postieren sich Polizeibeamte mit Warnwesten an Fußgängerüberwegen und Zebrastreifen, um die i-Dötzchen zu flankieren.

Und dass eine Uniform bzw. Warnweste Wunder wirken kann, wird dadurch unterstrichen, dass an den Fußgängerüberwegen und den Zebrastreifen die Autos vorschriftsmäßig halten, was ansonsten im Alltag leider nicht der Fall ist.

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