Warnwesten einmal anders

Warnwesten sind im Straßenverkehr und im Arbeitsbereich unverzichtbar für die Sicherheit. In Dresden wurden sie nun zweckentfremdet und zu Demonstrationszwecken genutzt.

Seit Mitte Januar wurden in Dresden zahlreich Denkmäler und Skulpturen im gesamten Stadtgebiet sowie vor der Dresdner Kunsthochschule über Nacht mit Warnwesten dekoriert. Wer die Warnwesten dort platzierte und warum, darüber scheinen sich Anwohner und Presse jedoch nicht ganz einig zu sein. Die einen schreiben die ungewöhnlichen Deko den Studenten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Dresden zu, die anderen sehen die Warnwesten-Skulpturen als eine ungewöhnliche Art der Gegendemonstration gegen die Pegida-Demonstrationen.

Die Teilnehmer des Dresdener Neujahrsputzes hatten im Anschluss an die Pegida-Demonstrationen die Straßen und Plätze symbolisch gereinigt. Dabei trugen sie Warnwesten. Daher glauben die Anhänger dieser Version, dass Skulpturen und Denkmäler in Anlehnung an diese Aktionen ebenfalls mit Warnwesten versehen wurden. Vieles spricht jedoch auch dafür, dass die Idee von den Dresdner Kunststudenten stammt, denn offenbar waren einige der Skulpturen bereits vor den Gegenaktionen zu den Pegida-Demonstrationen mit Warnwesten versehen worden. Letztendlich hat sich bis dato noch niemand zur Warnwestenaktion bekannt, sodass keiner so wirklich weiß, welchem Zweck sie dienen soll.

Doch warum wurden die Denkmäler ausgerechnet mit Warnwesten geschmückt? Die Antwort dürfte auf der Hand liegen. Wer auch immer Dresdens Denkmäler über Nacht mit den auffälligen Westen geschmückt hat, wird dies genau wegen dieser Auffälligkeit getan haben, denn Warnwesten springen eben nicht nur im Straßenverkehr ins Auge.

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Polizeigewerkschaft fordert Warnwestenpflicht für Radfahrer

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin (DPolG) fordert eine Warnwestenpflicht für Radfahrer ab Einbruch der Dunkelheit und heizt damit die Diskussion rund um eine Warnwestenpflicht für Fahrradfahrer erneut an.

Auf einer Fachtagung der Funkwagenfahrer entstand zusammen mit den Beamten der Verkehrsüberwachung in Berlin die Forderung nach einer Warnwestenpflicht für Radfahrer in der Dämmerung und nachts. Ausgehend von der Situation in Berlin geht die Gewerkschaft der Polizei davon aus, dass das Tragen von Warnwesten auch für die Radfahrer unbedingt verbindlich sein muss. So berichteten die Berliner Verkehrspolizisten davon, dass die Radfahrer vor allem nachts durch die Stadt rasen und das sogar häufig ohne Licht.

Auch wenn der Nutzen der Warnweste als Sicherheitsvorkehrung im Straßenverkehr bei schlechten Sichtverhältnissen von keiner Seite in Frage gestellt wird, lehnt der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club) die Forderung der Polizeigewerkschaft kategorisch ab und sieht die weitaus besseren Sicherheitsvorkehrungen im Ausbau von Radwegen. Der ADAC steht der Idee ebenfalls skeptisch gegenüber und plädiert für „Freiwilligkeit“ anstatt „bürokratischer Warnwestenpflicht“.

Die Polizeigewerkschaft möchte mit ihrer Forderung zunächst einmal die politische Diskussion anregen und hofft dabei, dass es in Zukunft doch zu einer Warnwestenpflicht für Radfahrer kommt. Erste Reaktionen seitens der Grünen gab es inzwischen auch schon. Doch die sind nicht so positiv wie erhofft. So sehen die Politiker bei einer Warnwestenpflicht für Radfahrer vor allem organisatorische Probleme. Es bleibt also abzuwarten, ob die Forderungen der Polizei auf lange Sicht Erfolg haben werden.

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Warnwestenpflicht für Radfahrer

In Berlin möchte die Deutsche Polizeigewerkschaft für Fahrradfahrer reflektierende Warnwesten zur Pflicht machen. Dadurch werden neue Diskussionen bezüglich größerer Sicherheit im Straßenverkehr geführt.

DPolG will Warnwestenpflicht für Radfahrer

DPolG will Warnwestenpflicht für Radfahrer

Leider sind bei Dunkelheit immer wieder auch Fahrradfahrer unterwegs, die kein Licht haben und so andere Verkehrsteilnehmer und sich selbst gefährden. Radfahrer werden vor allem in den dunklen Monaten in Herbst und Winter schnell übersehen, wenn es schon früh düster wird.

Deshalb will die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin (DPolG) das Tragen einer reflektierenden Warnweste in der Dunkelheit bei Fahrradfahrern zur Pflicht zu machen. Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender, erklärte in der „Berliner Morgenpost“, dass Radfahrer mit Warnwesten in der Dunkelheit besser zu erkennen seien.

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Besondere Sicherheitsmaßnahmen bei der Beförderung von Fahrgästen mit Handicap

Für gewerblich genutzte Fahrzeuge besteht genau wie für Privatfahrzeuge die Warnwestenpflicht. Taxifahrer und Fahrer sonstiger Fahrdienste müssen also genau wie jeder private Autofahrer eine Warnweste mitführen und diese im Pannenfall oder bei einem Unfall auch tragen. Doch wie sieht es aus, wenn Taxifahrer oder Fahrdienstunternehmer einem Fahrgast mit Handicap beim Ein- und Aussteigen helfen?

Auch für Taxis und Fahrdienstfahrzeuge ist in der Straßenverkehrsordnung lediglich die Mitführpflicht für Warnwesten verankert. Die Fahrer müssen diese im alltäglichen Fahrdienst von Seiten des Gesetzes also keineswegs tragen. Dies gilt auch bei der Beförderung von Fahrgästen mit Handicap. Andererseits hat jeder Unternehmer die Pflicht, die Gefährdung seiner Mitarbeiter insbesondere bei solchen Einsätzen zu beurteilen und soweit wie möglich zu minimieren. Daher kann das Taxi- oder Fahrdienstunternehmen seinen Fahrern durchaus zwingend vorschreiben bei der Beförderung von Fahrgästen mit Handicap aufgrund der besonderen Gefährdung eine Warnweste zu tragen, wenn sie den Fahrgästen beim Ein- und Aussteigen behilflich sind.

Unabhängig von der Gesetzeslage und der Weisungsbefugnis der Fahrdienstunternehmen rät die BG Verkehr allen Fahrern dazu, die Warnweste freiwillig zu tragen, wenn gehandicapte Fahrgäste an Bord sind. Bei schlechten Sichtverhältnissen und vor allem nachts sollte dies für jeden Fahrer eine Selbstverständlichkeit sein, denn gehandicapte Menschen brauchen meist länger, um in und aus dem Fahrzeug zu steigen, sodass es derweil auch für den Fahrer weitaus häufiger zu gefährlichen Situationen kommen kann. Als weiteren Rat zur Sicherheit von behinderten Fahrgästen und Fahrern empfiehlt die Berufsgenossenschaft Verkehr, die Fahrgäste nur an der vom Verkehr abgewandten Seite ein- und aussteigen zu lassen.

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Warnwestenpflicht für Radfahrer in Europa

Freiwillig zieht derjenige einen Helm an, der sich auch als Fahrradfahrer gegen schwere Unfall-Konsequenzen schützen möchte.

Auch auf dem Rad ist Signalkleidung wichtig (Foto: Martin Büdenbender  / pixelio.de)

Auch auf dem Rad ist Signalkleidung wichtig (Foto: Martin Büdenbender / pixelio.de)

Deshalb gilt in vielen Ländern Europas auch schon die Helmpflicht. Radfahrer müssen in einigen Ländern auch bei Dunkelheit eine Warnweste anziehen, darauf weist der ein ACE Auto Club Europa hin.

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Einsatz in Warnweste für ein sauberes Schleswig

Die „Schleswiger Nachrichten“ berichteten jetzt über Mitglieder der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde, die die Straßen der Stadt am Neujahrstag in Warnwesten vom Silvestermüll befreit haben.

Muslimgemeinschaft sammelt seit 17 Jahren Silvester Müll in Warnwesten (Foto: CFalk  / pixelio.de)

Muslimgemeinschaft sammelt seit 17 Jahren Silvester-Müll in Warnwesten (Foto: CFalk / pixelio.de)

Für staunende Blicke Richtung Himmel sorgen die Raketen und das Feuerwerk zu Silvester, am nächsten Morgen ist jedoch alles nur noch Schall und Rauch, was übrig bleibt, ist ein Haufen Müll. Lange nach ihrer Verwendung verfärben die Böller den Asphalt der Straßen noch von Elefanten grau in Mandarinen rot, so dass auch noch Tage nach dem Jahreswechsel, wenn bereits die ersten Vorsätze schon wieder über Bord geworfen worden sind, erkennbar ist, dass das neue Jahr begonnen hat.

Seit 17 Jahren schon sorgt die Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat (Muslim-Gemeinschaft) in Schleswig dafür, dass der meiste Müll schon einen Tag nach Neujahr wieder aus dem Straßenbild verschwunden ist. Auch in diesem Jahr trafen sich schon gegen 8 Uhr morgens ältere und jüngere Männer auf dem Hof der Bugenhagen-Schule, um von den Mitarbeitern der Schleswiger Stadtwerke in mittlerweile guter Tradition Handschuhe, blaue Säcke und Müllgreifer zu erhalten.

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Elternlotsen mit Warnwesten in Diedenbergen

Elternlotsen helfen Kindern mit Kelle und Warnweste an gefährlichen Kreuzungen in Diedenbergen jeden Morgen dabei, sicher zu Schule zu gelangen.

Auch am Zebrastreifen heißt es Obacht geben! (Foto: Rudolpho Duba  / pixelio.de)

Auch am Zebrastreifen heißt es Obacht geben! (Foto: Rudolpho Duba / pixelio.de)

Schon morgens um 7.30 Uhr startet zum Beispiel Michael Müllers Einsatz, damit auf Diedenbergens Straßen mehr Sicherheit einkehrt. Er kleidet sich dann in seine gelbe Warnweste und stellt sich mit seiner roten Kelle an eine der vier Kreuzungen, die für Grundschüler zur Gefahr mutieren können.

Müller und rund 20 andere Freiwillige nennen sich Elternlotsen, all ihre Kinder gehen auf die Philipp-Keim -Grundschule, man wolle den Schulweg sicherer machen, so Müller. Der Vater von drei Schulkindern steht an einem kalten Morgen an der Ecke Wildsachsener Straße/Ländchesweg am Zebrastreifen, während sein Atem kleine Wölkchen bildet. Sein Blick wandert immer wieder die Straße hinauf, weil er nach Schülern Ausschau hält.

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Keine Warnweste für Handicap-Fahrer

Nicht vorgeschrieben ist für Fahrer eine Warnweste beim Ein- und Aussteigen von Handicap-Fahrgästen, aber ratsam ist dies auf alle Fälle.

Keine Warnweste für Taxi Handicap-Fahrer (Foto: Q.pictures  / pixelio.de)

Keine Warnweste für Taxi Handicap-Fahrer (Foto: Q.pictures / pixelio.de)

Keine Warnweste müssen Fahrer tragen, die bei einem Mietwagen- oder Taxiunternehmer bzw. einem Fahrdienst beschäftigt sind und Fahrgäste mit Handicap befördern, wenn sie diesen beim Ein- und aussteigen behilflich sind. Dies schreibt die Straßenverkehrsordnung nämlich nicht vor.

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Warnwesten-Könige

Die „Eckernförder Zeitung“ berichtete jetzt über Erstklässler der Schleischule Rieseby, die zum wiederholten Male den Wettbewerb „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ gewinnen konnten.

Warnwesten-Könige passen im Straßenverkehr auf! (Foto: GTÜ  / pixelio.de)

Warnwesten-Könige passen im Straßenverkehr auf! (Foto: GTÜ / pixelio.de)

Zum zehnten Mal unterstützt die Verkehrswacht Eckernförde mit dieser Ausschreibung das Tragen von Warnwesten. Schon vor Weihnachten gab es für die 24 i-Dötzchen der Schleischule Rieseby Bescherung, da sie 50 € für die Klassenkasse, eine Urkunde und ein großes Lob für den Siegertitel des Wettbewerbs „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ einheimsten, der von der Verkehrswacht Eckernförde in Kooperation mit der Polizei zum zehnten Mal veranstaltet worden ist.

An die Erstklässler unterschiedlicher Schulen in Eckernförde sowie der Schule Mittelschwansen und der Schleischule Rieseby wurden zur Einschulung Warnwesten ausgegeben, die der ADAC gestiftet hatte. Vom 10. November bis 5. Dezember wurde ein Wettbewerb veranstaltet, damit der Anreiz, die Warnweste auch in den dunklen Monaten zu tragen, erhöht werden konnte.

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Mit Schrotflinte und Warnweste auf der Jagd

Im Herbst beginnt die Jagdsaison, auch im Aargauer Wald müssen Treibjagden durchgeführt werden, um die Wildabschussquote zu erfüllen. Das Magazin „Tierwelt“ hat jetzt Jäger in Schrotflinte und Warnweste begleitet.

Auch auf der Jagd bitte nie ohne Warnweste (Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de)

Auch auf der Jagd bitte nie ohne Warnweste (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

An einem kühlen Spätherbsttag mit bedecktem Himmel geht es um 9 Uhr in der Früh los. Eine Gruppe von 24 Männern, einer Frau und drei Schweißhunden hat sich im Aargauer Dorf Kölliken auf einer Waldlichtung getroffen. Es ist die Jagdgesellschaft Kölliken West mit ihren geladenen Pirschgästen. Auf dem Programm steht Treib- bzw. Bewegungsjagd.

Die meisten haben wetterfeste braungrüne Kleidung und einen Hut angezogen, außerdem eine Warnweste. Hinten hängt die Schrotflinte, vorne tragen einige ein antiquiertes Jagdhorn. Die Treiber tragen eine orangene Warnweste, aus Sicherheitsgründen muss auch der Reporter der „Tierwelt“ die Warnweste überziehen.

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